Blitzschnell, also von einer Sekunde auf die andere, von Aktienengagements in den Geldmarkt wechseln – für Profis kein Problem. Auch Privatanleger können das dank neuer ETFs, die von der
Deutschen Bank herausgebracht werden. Hinzu kommen neue ETFs auf Kreditderivate und Pfandbriefe.
Blitzschnell handeln, wenn es an den Märkten turbulent wird, ist für Profianleger ein absolutes Muss. Deshalb meiden Sie oft herkömmliche Investmentfonds, die in großen Mengen nur einmal am Tag mit der Gesellschaft gehandelt werden können, und setzen verstärkt auf Exchange Traded Funds. Kein Wunder, dass die meisten ETF-Gesellschaften in diesen Tagen von gewaltigen Mittelzuflüssen berichten. So steigerte der größte Anbieter
Barclays Global Investors 2007 sein verwaltetes Vermögen um 45 Prozent auf 414 Milliarden US-Dollar. In Europa erhöhte sich das verwaltete Vermögen der ETFs aller Gesellschaften 2007 um 27,5% auf 89,2 Mrd. Euro.An der deutschen Börse werden inzwischen 286 Titel gehandelt.
Besonders beliebt ist in diesen unsicheren Zeiten der Geldmarkt zum Parken liquider Mittel. Dabei hat die
Deutsche Bank weltweit die Nase vorn. Mitte vergangen Jahres gestartet, hat der db x-trackers II EONIA TR Index ETF, der den europäischen Geldmarktsatz abbildet, bereits ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro erreicht. Da ist es nur logisch, das Angebot auch auf andere Geldmarktsätze auszudehnen. Die
Deutsche Bank hat darum an der deutschen Börse den SONIA
Total Return Index ETF (WKN: DBX 0A1) auf britische und den Fed Funds Effective Rate
Total Return Index (WKN: DBX0A0) auf amerikanische Geldmarktsätze eingeführt. Der britische Satz liegt zurzeit bei 5,5 Prozent, der amerikanische bei 3,5 Prozent. Thorsten Michalik, bei der
Deutschen Bank für das ETF-Geschäft zuständig, hebt die Vorteile für Investoren hervor: „jederzeitige Handelbarkeit, hohe Transparenz, keine Anlagebegrenzungen und ein täglich angepasster Zinssatz.“ Für Anleger gibt es noch einen anderen Vorteil: Sie können relativ einfach auch verzinst auf die jeweiligen Währungen setzen, also Pfund oder Dollar. Die Managementgebühr für die Geldmarkt-ETFs beträgt pro Jahr 0,15 Prozent.
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