Pakistan, Panama, oder Zypern gefällig? Kleine Emerging Markets gelten als hoch riskant und undurchschaubar. Kein Wunder, dass Anleger lieber auf die großen bekannten Märkte setzen. Aber auch die kleinen haben ihren Reiz. Dort wächst die Wirtschaft zum Teil sehr kräftig. Die Makrodaten können sich sehen lassen. Das wichtigste aber: Die Märkte entwickeln sich oft anders als die großen bekannten, die viel stärker auch von den Industrieländern abhängen. Sie bieten damit eine reizvolle Ergänzung für globale Investments und tragen zur Stabilisierung eines Depot bei.
Der neue ETF der
Deutschen Bank, der db x-tracker S&P Select Frontier ETF (WKN: DBX1A9) setzt auf die größten und die liquidesten Titel aus Grenzmärkten, wie sie Sie im S &P Select Frontiers Index zusammengefasst sind. Am stärksten gewichtet sind die Vereinigten Arabischen Emiraten mit 26,4 Prozent, Zypern mit 20 Prozent und Pakistan mit 15 Prozent. Die Zusammensetzung des Index wird im Januar und Juli überprüft und neu justiert.
Die jährliche Managementgebühr mit 0,95 Prozent ist für einen ETF recht hoch, was aber bei den oft noch nicht so liquiden Märkten angemessen erscheint. Dividenden werden thesauriert, es handelt sich mithin um einen Performance-Index als Grundlage. Seit Auflegung im Januar 2005 hat der Index rund 26 Prozent zugelegt. Da konnte man mit anderen Märkten sicherlich besser verdienen. Aber wichtig ist der Aspekt, dass die enthaltenen Märkte mit den großen Industrieländern nur gering korreliert sind. Während viele der großen Börsen in den vergangen drei Monaten um die 15 Prozent verloren, hielten sich die Grenzmärkte einigermaßen stabil. Der S&P Select Frontier Index verlor gerade mal 5,6 Prozent.
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