Das kündigte die Anlagegesellschaft Pramerica gestern mit. Durch die regulären Mittelzuflüsse,
die Absage von geplanten Anschaffungen und den Verkauf von Immobilien sei die Liquidität ausreichend, um die zu erwartenen Anteilsrückgaben bedienen zu können, hieß es. Zudem
hätten Investoren signalisiert, nach der Wiedereröffnung des Fonds frisches
Kapital zu investieren.
Um private und institutionelle Anleger künftig zu trennen, wird zum Jahresende eine eigene Anteilsklasse für Beträge ab 500 000 Euro eingeführt. Diese beinhaltet eine einjährige Kündigungsfrist und einen Abschlag von zehn Prozent, sofern die Anleger vor Ablauf der Frist das Geld beanspruchen. Das Fondsmanagement hatte bereits im September angekündigt, ab einer Liquiditätsquote von 20 Prozent den rund 1 Milliarde Euro schweren Fonds wieder
zu eröffnen. Damit reduziert sich die Zahl der eingefrorenen offenen Immobilienfonds
auf fünf.
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