Hoffnung für geprellte Anleger: Vor Gericht behauptet der "Mini Madoff vom Main", dass ihr Geld weg ist. Dennoch konnte die Staatsanwaltschaft bislang etwa drei Mio. Euro auf dem Konto eines Gehilfen sicherstellen.
Die Staatsanwaltschaft Würzburg ist dem verschwundenen Vermögen des Millionenbetrügers Helmut Kiener auf der Spur. Wie die Behörde gestern der BÖRSE ONLINE-Schwesterzeitung Financial Times Deutschland bestätigte, konnten bislang knapp 3 Mio. Euro auf Konten eines Gehilfen Kieners sichergestellt werden. Geprellte Anleger der Fonds K 1 Global und K 1 Invest können nun hoffen, wenigstens einen Teil ihrer Einlagen zurückzubekommen.

Helmut Kiener
Vor Gericht hatte Kiener behauptet, das gesamte Geld sei weg. Die 3 Mio. Euro wurden nun bei seinem Partner Georg Plath gefunden, dem Gründer der Treukapital. Die Firma führte die Bücher der Fonds. Zurzeit steht Plath in Würzburg vor Gericht.
Die Münchner Anwaltskanzlei Mattil hat einen Teil des sichergestellten Vermögens bereits für die Geschädigten gepfändet.
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