Da können viele Aktieninvestments nicht mithalten: 9,1 Prozent Rendite haben Investoren mit Berliner Wohnhäusern im vergangenen Jahr eingefahren. Damit steht die Haupstadt bundesweit an der Spitze. Schlusslicht waren dagegen Anlageobjekte im Ruhrgebiet.
Profianleger haben im vergangenen Jahr mit Wohnungen in Berlin die bundesweit höchste Rendite erzielt. Die Gesamtrendite, basierend auf den laufenden Erträgen (Netto-Cash-Flow) und der Wertsteigerung, lag bei 9,1 Prozent. Das geht aus einer Auswertung des Analysehauses IPD von 19 Wohnimmobilienportfolios mit einem Gesamtwert von 5,5 Milliarden Euro hervor.
München mit 6,2 Prozent und die Rhein-Neckar-Region mit 6,1 Prozent erwiesen sich ebenfalls als überdurchschnittliche Märkte. Auch das Rhein-Main-Gebiet (5,9 Prozent) und Stuttgart konnte sich mit einer Gesamtrendite von 5,1 Prozent gut behaupten.
Aufgrund einer leicht negativen Wertänderungsrendite lagen die
Total Returns in Hamburg (2,9 Prozent), Hannover (3,4 Prozent) und dem Rheinland (3,0 Prozent ) sowie in den Regionen abseits der Metropolen deutlich unter dem Durchschnitt. Als schwächster Markt erwies sich das Ruhrgebiet. Hier lag die Gesamtrendite bei minus 3,5 Prozent, resultierend aus einer ausgeprägt negativen Wertänderung von minus 7,3 Prozent.
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