Ein passendes Girokonto muss nicht teuer sein - im Gegenteil: Wer zum Beispiel seine Geldgeschäfte online erledigt, kann damit noch Geld verdienen. Für jeden Bedarf gibt es leistungsstarke Angebote.
Die deutschen Bankkunden sind ziemlich frustriert. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie des Kölner Marktforschungsinstituts Psychonomics. Drei von vier Privatkunden sind mit den Leistungen ihrer Hausbank unzufrieden. Die wichtigsten Kritikpunkte: zu hohe Kontoführungsgebühren und schlechte Beratungsqualität.
Diese gedrückte Stimmung spiegelt sich auch darin wider, dass immer mehr Kunden wechselbereit werden. Jeder Zehnte beabsichtigt demnach in den kommenden zwölf Monaten, sich ein neues Kreditinstitut zu suchen, so die Studie. Und das kann sich lohnen, denn es sind leistungsstarke Angebote am Markt.
Mit unserem Partner Biallo & Team haben wir die aktuellen Girokonten-Modelle von überregionalen Banken verglichen. Auch Neukundenaktionen wurden berücksichtigt – sofern sich die Konditionen nicht nach einiger Zeit massiv verschlechtern, wie es zum Beispiel beim Angebot der Citibank der Fall ist.
Drei idealtypische Kunden haben wir für den Vergleich entwickelt: erstens ein reiner Online-Banking-Kunde, zweitens ein Filial-Fan und drittens ein Freiberufler, der das Konto auch geschäftlich nutzen möchte. Geordnet sind die Vergleiche nach den Gesamtkosten im Jahr. Dabei bedeuten negative Zahlen, dass die Zinserträge die Gebühren übersteigen. Der Kunde bekommt also Geld von der Bank.
Insgesamt fahren die Online-Kunden sehr viel günstiger als Filial-Fans. Und sie sind – auch das hat die Studie von Psychonomics ergeben – relativ am zufriedensten mit ihrer Bank. Schlusslichter in Sachen Zufriedenheit seien Kunden der
Postbank und der Sparkassen.
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