Ergebnis

Onlinebroker des Jahres 2011 ING-DiBa landet erneut ganz vorne

[11:49, 17.03.11]


Mehr als 41 000 Broker-Kunden haben ihre Stimme abgegeben und die ING-Diba erneut zum Online-broker des Jahres gewählt. Doch auch fast alle anderen Anbieter haben sich aus Kundensicht verbessert.


Die Frankfurter Direktbank ING-DiBa hat die große Leserwahl zum „Onlinebroker des Jahres 2011“ gewonnen. Mit einer Note von 1,60 (Schulnoten-System) in der Gesamtzufriedenheit holte sie sich damit nach 2010 erneut den Sieg und verwies Cortal Consors und flatex (jeweils Note 1,76) gleichrangig auf Platz zwei.

Eigenen Rekord eingestellt

Mit dem erneuten Sieg bricht die ING-DiBa ihren eigenen Rekord: Kein Anbieter hat den Titel bisher so oft gewonnen. In der mittlerweile zwölfjährigen Historie der Brokerwahl schafft das Haus aus Frankfurt das Kunststück, bereits zum siebten Mal den Titel davonzutragen - wenn man berücksichtigt, dass auch die frühere Entrium, die 2004 mit der ING-Diba verschmolzen wurde, einmal den Titel abräumte. Die Bank darf sich außerdem darüber freuen, dass ihre Kunden besonders gern bereit sind, sie an Freunde und Bekannte weiterzuempfehlen. Außerdem wird sie von ihren Kunden als besonders geeignet eingestuft, wenn man nur gelegentlich, sprich einmal oder mehrmals monatlich, handeln möchte, gern in Fonds spart oder ein gutes Tagesgeldkonto führen möchte.

Beeindruckend ist, dass Gesamtsieger ING-Diba dieses Jahr auch fünf von sechs Teilkategorien unserer Umfrage für sich entscheiden kann; im vergangenen Jahr war sie nur in drei der Kategorien siegreich. So verwies die Direktbank die Konkurrenten in den Wertungskategorien „Orderabwicklung“, „Erreichbarkeit“, „Kundenorientierung“, „Internet und Informationsangebot“ sowie „Produktangebot“ auf die Plätze. Einzig und allein in der viel beachteten Kategorie "Kosten und Zinsen" muss sie sich dem zweitplatzierten Kulmbacher Broker Flatex geschlagen geben, der mit Cortal Consors im Gesamtklassement punktgleich war. Schaut man sich die Ergebnisse in den Einzelkategorien an, sind allerdings Unterschiede festzustellen: Cortal Consors erreicht gleich in vier Unterkategorien (siehe Tabellen links) Rang zwei, und zwar bei "Orderabwicklung", "Erreichbarkeit", "Kundenorientierung" und "Produktangebot". In den Kategorien "Website/Infoangebot" sowie "Kosten und Zinsen" ist es immerhin Rang drei. Bei flatex schwanken die Ergebnisse in den Teilkategorien stärker.

Auf Rang drei im Gesamtklassement landet Comdirect. Die Direktbanktochter der  Commerzbank gilt bei ihren Kunden als das Institut der Wahl, wenn man neben einem Depot auch ein Girokonto führen möchte. Das Mittelfeld wird angeführt von Maxblue, dem Onlinebroker-Arm der  Deutschen Bank. Der Anbieter ist der Aufsteiger des Jahres: Im Vorjahr noch Drittletzter im Gesamtklassement, schiebt er sich nun auf Platz vier vor. Dann folgt denkbar knapp dahinter die  DAB Bank, dann der S Broker, die Onvista Bank und die  Deutsche Postbank. Träger der roten Laterne ist wie schon bei den vergangenen beiden Umfragen die Targobank (vormals Citibank) - doch auch sie hat sich in der Gesamtnote verbessert.

Fast alle Anbieber haben sich verbessert

Anders als in den Vorjahren haben sich mit einer einzigen Ausnahme alle Broker in der Gesamtnote verbessert. "Sechs der zehn Anbieter im Finalranking schaffen dieses Mal sogar eine eins vor dem Komma, vergangenes Jahr gelang das nur vier Häusern", betont Stefan Henrichsmeier, Projektleiter der Umfrage bei Team Steffenhagen, das wie in den Vorjahren die Studie für BÖRSE ONLINE betreute. "Das spricht für ein insgesamt hohes Qualitätsniveau."

Unsere nichtrepräsentative Internetumfrage fand dieses Jahr in der Zeit vom 13. Januar bis zum 13. Februar statt. Sie gilt als einer der wichtigsten Qualitäts-TÜVs der Brokerbranche in Deutschland. Um ins Finalranking aufgenommen zu werden, musste ein Anbieter mindestens 200 Kundenbewertungen auf sich vereinen. Das gelang zehn Brokern - und zwar ausschließlich in Deutschland aktiven Häusern. Ein separates Ranking für österreichische Onlinebroker, wie wir es im Vorjahr veröffentlichen konnten, war dieses Jahr mangels Fallzahl leider nicht möglich. Ein Grund dafür: Die meisten Austria-Broker verzichteten dieses Mal auf die Verlinkung, weil ihnen die aufwendige Umsetzung der Knall auf Fall beschlossenen österreichischen Abgeltungsteuer eine Menge Scherereien machte. Insgesamt gaben rund 41 300 Teilnehmer ihr Votum ab.

Einen genauen Überblick über Angebot und Konditionen wichtiger Broker finden Sie in unserer großen Übersichtstabelle, die rund 20 Anbieter umfasst.

 Konditionenvergleich als Exceltabelle


 

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