Horst Biallo
Alter: 57 Jahre
Position: Geschäftsführer Finanzportal Biallo.de
Karriere: Horst Biallo studierte Wirtschaftswissenschaften und Erwachsenenpädagogik, bevor er bei der Tageszeitung „Die Welt“ volontierte. Als freiberuflicher Wirtschaftsjournalist gründete er 1999 das Finanzportal Biallo.de, 2003 folgte das Verbraucherportal www.geldsparen.de. Biallo hat mehrere Sachbücher geschrieben.
Privat: verheiratet, 3 Kinder
Wann und womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Das war mein Azubi-Gehalt in einem Baustoff-Großhandel.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Als Belohnung eine Currywurst mit Pommes, Ketchup und Mayonnaise.
Was war Ihr erstes Investment?
Der Kauf eines Studenten-Apartments in Passau.
Was war Ihr bislang bestes Investment?
Der Kauf von Entrium-Aktien und ihr Verkauf zum dreifachen Preis nach etwas mehr als zwölf Monaten.
Was war Ihr schlechtestes Investment?
Der Kauf von Telekom-Aktien.
Was ist Ihr Anlagemotto?
Tätige kein Investment, von dem du nichts verstehst.
Macht Geld glücklich?
Es beruhigt ungemein.
Wer ist Ihr Vorbild?
Der ehemalige Vorstandschef von ING-Diba Ben Tellings wegen seiner klaren Ansprache und seines Humors.
Wie erklären Sie Kindern die Märkte?
Die interessiert das nicht.
Wo steht der DAX in einem halben Jahr?
Keine Ahnung, da lasse ich mich überraschen. Da ich aber eher Optimist als Pessimist bin, sehe ich ihn deutlich höher als derzeit. Ich hoffe, dass sich die Märkte in einem halben Jahr etwas mehr beruhigt haben werden, sodass auch Privatanleger wieder Vertrauen in Wertpapiere fassen.
Welches Investment würden Sie für Ihre Kinder oder Patenkinder tätigen?
Ein Tagesgeldkonto bei einer Direktbank.
Wenn Sie heute 1000 Euro ausgeben sollten, was würden Sie kaufen?
Überraschungsgeschenke für meine Frau und meine drei Kinder.
Woran erkennt man Ihren Schreibtisch?
Auf ihm liegen Zeitungen und Zeitschriften in Hülle und Fülle.
Wobei entspannen Sie sich?
Lesen und spazieren gehen mit unserem Golden Retriever Ronny.
Wofür würden Sie Ihr letztes Geld ausgeben?
Für ein Geschenk an einen Freund, der es nötiger hat als ich.
Bernd Keller:
Wie bringe ich Geld am sichersten durch die Euro-Krise?
Ich lege Gelder eher kurzfristig an: einen Teil in Tagesgeld, etwas mehr in Festgeld oder Sparbriefe mit Laufzeiten unter vier Jahren. Eine längere Bindung birgt kaum Vorteile.
Max Baumgartner:
Sind Währungsanleihen eine sicherere Alternativ?
Nein. Fremdwährungsanleihen bringen zusätzliche Unsicherheitsfaktoren ins Portfolio. Genauso wenig wie Experten die Zinsentwicklung voraussagen können, können sie die Verhältnisse von Yen, Dollar oder Schweizer Franken zum Euro prognostizieren.
Claus Mrotzeck:
Welches ist das sicherste Verfahren beim Onlinebanking?
Das herkömmliche HBCI-Banking mit Bankkarte und Lesegerät sowie der neue TAN-Generator, den viele Banken einführen. Ich halte die mobile TAN auch für ausreichend.
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