Carola Ferstl
Alter: 43 Jahre
Position: TV-Moderatorin, Buchautorin
Karriere: Ferstl studierte Betriebswirtschaftslehre in Hamburg und arbeitete zunächst als freie Fernsehjournalistin. Sie gehört seit der Gründung 1992 zur Redaktion des deutschen Nachrichtensenders N-TV. Dort führt sie als Moderatorin durch verschiedene Servicesendungen. Ferstl veröffentlichte bereits mehrere Finanzratgeber wie „Rundum sicher mit Geld“
Privat: verheiratet, drei Kinder
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Klavierunterricht für Nachbarskinder.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für einen Motorroller, mit dem ich auch Kids in der weiteren Umgebung für den Klavierunterricht erreichen konnte.
Was war Ihr erstes Investment?
Zunächst ein Sparbuch und dann Aktienfonds.
Was war Ihr bislang bestes Investment?
Mein eigenes Haus.
Was war Ihr schlechtestes Investment?
Das habe ich aus meinem Gedächtnis gestrichen, es hatte aber was mit einer unglücklichen Liaison meines Lieblingsautobauers in Amerika zu tun.
Was ist Ihr Anlagemotto?
Auch Kleinvieh macht Mist.
Macht Geld glücklich?
Ja, es spendiert einem die Zeit für die wichtigen Dinge im Leben.
Wer ist Ihr Vorbild?
Meine Mutter.
Wie erklären Sie Kindern die Märkte?
Ich organisiere mit meinem Verein „Learn Money“ einen Tag in der Schule meiner Kinder.
Wo steht der DAX in einem halben Jahr?
Entweder höher als heute, weil genug Geld auf der Welt ist – oder tiefer, weil kein vernünftiger Mensch den DAX in diesen Krisenzeiten vorhersagen kann.
Welches Investment würden Sie für Ihre Kinder oder Patenkinder tätigen?
Ich würde kleine, mittlere oder große Goldmünzen kaufen.
Wenn Sie heute 1000 Euro ausgeben sollten, was würden Sie kaufen?
Deutsche Aktien.
Woran erkennt man Ihren Schreibtisch?
Ich besitze endlich auch einen großen Apple-Macintosh-Computer, sonst steht nicht mehr viel drauf.
Wobei entspannen Sie sich?
Beim Yoga.
Wofür würden Sie Ihr letztes Geld ausgeben?
Was für eine Frage! Wie alle Eltern – für ihre Kids ... und noch mehr als das.
Tobias Helbig:
Haben wir eine Goldblase?
Am Goldmarkt sehen wir keine Blase. Der gestiegene Preis ist Ausdruck des Preisverfalls des Papiergelds. Für eine Unze Gold bekommt man dagegen weiterhin den gleichen Gegenwert wie vor einem Jahrhundert – einen Maßanzug.
Hubert-Peter Beneke:
Wie ist Ihre Meinung zu Engagements in Anleihefonds?
Sichere Staatsanleihen (Bundesrepublik, Schweiz, USA) sind teuer. Ein Investment drängt sich aktuell nicht auf. In Fonds zu investieren, die Anleihen von unsichereren Ländern halten, ist zu riskant, da es dort zu erheblichen Kursverlusten kommen kann.
Hannelore Elber:
Sollte ich liquide Mittel im aktuellen Umfeld in Aktien investieren?
ktien sind Sachwerte! Unternehmen mit geringer Verschuldung bleiben erste Wahl.
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