Martin Mack
Alter: 47 Jahre
Position: Vermögensverwalter
Karriere: Während seines Studiums gründete der gelernte Bank- und Diplomkaufmann gemeinsam mit Herwig Weise das Mack & Weise Depotmanagement, aus dem 1994 die Mack & Weise Vermögensverwaltung hervorging. 2001 initiierte er den Aktienfonds M & W Capital. Fünf Jahre später folgte der ein breiteres Anlagespektrum abdeckende M & W Privat als Vermögensverwaltung per Investmentfondslösung
Privat: Reisen, Lesen, Golf und Skilaufen
Wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit neun Jahren durch Rasenmähen.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für meine damalige umfangreiche Matchbox-Autosammlung.
Was war Ihr erstes Investment?
Zeichnung der Henkel-Vorzüge bei Emission im Oktober 1985.
Was war Ihr bislang bestes Investment?
Kauf der Aktie Unified Energy System nahe dem Tiefpunkt während der Russlandkrise 1998.
Was war Ihr schlechtestes Investment?
Ein Knock-out-Zertifikat auf den DAX.
Was ist Ihr Anlagemotto?
Zwischen Preis und Wert gilt es zu unterscheiden.
Macht Geld glücklich?
Es ermöglicht einem, zumindest stilvoller unglücklich zu sein.
Wer ist Ihr Vorbild?
Ein konkretes persönliches Vorbild hatte ich nie; ich war mir nur von Beginn an sicher, dass ich selbstständig, unternehmerisch und unabhängig arbeiten werde.
Wie erklären Sie Kindern die Märkte?
Als einen Platz, auf dem sich Hoffnung, Verzweiflung, Schein und auch mal die Realität widerspiegeln.
Wo steht der DAX in einem halben Jahr?
Das wird leider weniger prognostizierbar, da der Markt immer mehr Spielball der Entscheidungen der Politik und der Notenbanken wird. Nur eines ist sicher: Dieser Weg kann kein gutes Ende nehmen!
Welches Investment würden Sie für Ihre Kinder oder Patenkinder tätigen?
Das Investment in Bildung.
Wenn Sie heute 1000 Euro ausgeben sollten, was würden Sie kaufen?
Im Antiquariat die Erstausgaben der Bücher von Ludwig von Mises und Friedrich August von Hayek.
Woran erkennt man Ihren Schreibtisch?
Da sitzt ein Mensch mit einem gewissen Ordnungssinn.
Wobei entspannen Sie sich?
Zeit im Freundeskreis verbringen sowie beim Reisen und Lesen.
Wofür würden Sie Ihr letztes Geld ausgeben?
Als Investment für einen neuen Anfang.
Kurt Ulmer:
Müssen wir uns auf japanische Verhältnisse in der Zinsentwicklung einstellen?
Sollten die Eingriffe seitens der Politik, Aufsichtsbehörden und Notenbanken in die Finanzmärkte so weitergehen, ist das nicht auszuschließen. Diese Entwicklung wäre allerdings alles andere als ein langfristiges Stabilitäts- und Vertrauenssignal!
Rover Grohmann:
Flucht in Bundesanleihen = Flucht in die Mausefalle?
Ja, die Gefahr sehen wir! Dieser vermeintliche Hort der Sicherheit und Stabilität wird – sollte es zu keiner finanzpolitischen Wende kommen – fallen. Zuvor sollten Anleger ihr Vermögen in Sachwerte investieren. Eine anspruchsvolle Gratwanderung!
Dirk Topolewsk:
Wann werden Sie Ihr physisches Gold wieder verkaufen?
Weichen Politik und Notenbanken nicht vom aktuellen Kurs ab, halten wir an Gold fest.
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