Der DAX wird munter weiter gekauft, und zwar immer so weit wie es der derzeit aktuelle Kurskorridor zulässt. Aktuell befindet sich die Obergrenze des bis Dezember zurück verfolgbaren Trendkanals bei rund 6840/50 Punkten. Sie steigt täglich um bis zu 25 Zähler. Damit hat sich das Anstiegstempo im Vergleich zum Beginn des Aufwärtstrends deutlich erhöht, das nächste Kursziel bei 7000 Zählern (siehe Seite zwei) könnte sogar noch im Februar erreicht werden.
Ob schon vorher eine stärkere Korrektur einsetzt, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen. Die Indikatoren notieren zumindest fast vollständig im oberen Extrembereich und sprechen dafür, doch in Fällen starker Trends ist auch eine längere Phase der Marktüberhitzung nicht ungewöhnlich. Das Risiko einer kleinen Konsolidierung wird allerdings jetzt immer höher. Doch schon bei 6415/70 Punkte ist die erste stärkere horizontale Unterstützung auszumachen, die heute auch noch von der Untergrenze des Aufwärtstrendkanals und der 21-Tage-Linie verstärkt wird. Hier könnten die ersten Schnäppchenjäger wieder nachkaufen, was einen Sturz des Index auffangen könnte.
Kleinere Stabilisierungsgelegenheiten finden sich schon bei 6680, 6640/50 und bei 6560/80 Zählern, sie sind aber allesamt nicht geeignet, um stärkere Gewinnmitnahmen abzufedern.