Der Deutsche Aktienindex testete am Vortag erneut die 5950er-Marke, ohne sie jedoch zu durchbrechen. Mangels realer kurzfristiger Widerstände in der näheren Umgebung erweisen sich wieder einmal 50er- und 100er-Marken als vorübergehend gültige charttechnische Hürden.
Das Problem der rückläufigen Trenddynamik dürfte jedoch eher an der Wall Street seinen Ursprung haben. Dort hat der US-Leitindex S&P 500 eine langfristige Widerstandszone erreicht, an der die Notierungen zu Jahresbeginn schon einmal nach unten gedreht haben (siehe Bonus-Chart auf Seite sechs). Auf Grund des kurzfristig überhitzten Marktes nach den Gewinnen der vergangenen Tage fällt ein Durchbruch nach oben erkennbar schwer.
Ob der DAX in diesem Umfeld noch vor einer Konsolidierung ebenfalls den Widerstand im Bereich des bisherigen Jahreshochs bei 6050 bis 6100 Punkten testen kann, muss sich zeigen. Ein Anstieg über die 5950er-Marke würde die Chancen für weitere Gewinne in Richtung der nächsten runden Kursschwelle bei 6000 Zählern zumindest steigen lassen.
Ein Rücksetzer unter die erste Haltezone bei 5905 bis 5890 Punkten würde dagegen das Risiko einer Korrektur in Richtung der nächsten Haltezonen bei 5830/5850 und 5730/40 Zähler steigen lassen.
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