Die Stimmung an den Aktienmärkten ist freundlich, die Indizes bauen ihre Gewinne aus. Dennoch bleiben die Investoren vor den US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag insgesamt zurückhaltend.
DAX im Fokus:
Der DAX rückte um 0,5 Prozent auf 6111 Punkte vor. Der europäische Auswahlindex Stoxx 50 gewann 0,6 Prozent. Der Pariser CAC 40 und der Londoner FTSE 100 stiegen jeweils ebenfalls um 0,6 Prozent.
Unterstützung erhielten die Aktienmärkte von den positiven Vorgaben aus den USA. Dort weitete die Wall Street nach positiven Signalen vom Immobilien- und Arbeitsmarkt ihre Gewinne nach Handelsschluss in Europa aus. Auch die Börsen in Asien legten zu.
Um 14.30 Uhr wird in den USA der Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, den die Investoren mit Spannung erwarten. "Während bei der Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft mit einem erneuten Rückgang zu rechnen ist, dürfte es im Privatsektor zu einem leichten Aufbau neuer Stellen gekommen sein", schreibt Helaba-Experte Christian Schmidt.
"Vor den wichtigen Job-Daten will sich kaum jemand positionieren", sagte ein Händler. Sollten die Zahlen enttäuschen, könne es am Aktienmarkt ganz schnell wieder abwärts gehen. Um 16 Uhr folgt der ISM-Index für den Dienstleistungssektor.
MAN schafft die Wende
Asien verbucht Kursgewinne
Der Nikkei schloss am Freitag 0,6 Prozent im Plus bei 9114 Punkten. Der breiter gefasste Topix rückte 0,5 Prozent auf 823 Zähler vor. Auch die Aktienmärkte in Hongkong, Taiwan und Südkorea verbuchten Gewinne. Die Börsen in Singapur und Schanghai notierten kaum verändert.
Auf der Unternehmensseite zählten in Tokio Aktien von exportorientierten Unternehmen wie Canon mit einem Plus von 1,3 Prozent und Sony mit Aufschlägen von 2,4 Prozent zu den Gewinnern. Vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts für August im Tagesverlauf hielten sich viele Händler jedoch zurück.
Zuvor hatte in den USA der Dow Jones 0,5 Prozent fester bei 10.320 Punkten geschlossen. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,9 Prozent auf 1090 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich um 1,1 Prozent auf 2200 Punkte.
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