Nach dem guten Start ins Jahr gibt der Leitindex seine Gewinne teilweise wieder ab. Grund dafür sind die Sorge um Griechenland und europöische Banken. Der Euro notierte so niedrig wie zuletzt 2010.
Die Euro-Schuldenkrise kehrt allmählich an die Aktienmärkte zurück. Trotz ermutigender Zeichen der US-Wirtschaft ließen sich die Anleger in Europa nicht aus der Reserve locken. Der DAX schloss 0,3 Prozent schwächer bei 6096 Punkten. Der EuroStoxx50 verlor 1,5 Prozent auf 2315 Zähler. Vor allem Bankentitel drückten wie schon am Vortag die Kurse - der europäische Branchenindex sackte um 3,2 Prozent ab. Die US-Börsen notierten ungeachtet guter Daten vom US-Arbeitsmarkt ebenfalls schwächer.
DAX ®
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Sorgen bereitete den Märkten der Eurokurs/USD , der auf bis zu 1,2779 Dollar absackte und damit so niedrig notierte wie seit September 2010 nicht mehr. Die Euro-Krise drücke auf die Stimmung der Anleger, sagte Rainer Sartoris, Volkswirt bei
HSBC Trinkaus. "Hinzu kommt, dass der DAX gut ins Jahr gestartet ist und nun einen Teil seiner Gewinne wieder abgibt." Um den Jahreswechsel herum hatte der deutsche Leitindex noch rund 7 Prozent an Wert gewonnen.
Dass Griechenland die nächste Hilfstranche von EU, EZB und IWF frühestens erst im März erhält, machte einige Investoren nervös. Die siebte Tranche in Höhe von 5 Mrd. Euro war ursprünglich für Dezember geplant, die monatelange Hängepartie bei der Auszahlung von Hilfskrediten im vergangenen Jahr hat jedoch den gesamten Zeitplan des Programms zur Unterstützung des überschuldeten Euro-Landes ins Rutschen gebracht.
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