Nach über 13 Jahren musste Microsoft-Gründer Bill Gates in diesem Jahr seinen Titel als reichster Mann der Welt abgeben. Im jährlich erscheinenden Ranking des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" landete er diesmal nur noch auf Rang drei. Neuer Spitzenreiter ist ein alter Bekannter: Warren Buffett kam mit einem Vermögen von 62 Milliarden Dollar auf den ersten Platz.
Den zweiten Platz noch vor Gates belegt der Südamerikaner Carlos Slim Helu. Alleine im letzten Jahr konnte der Telekommunikations-Unternehmer sein Vermögen um rund elf Milliarden Dollar vermehren. Jüngster Milliardär ist nach "Forbes"-Angaben der 23-jährige Gründer der Internetplattform Facebook, Mark Zuckerberg, der mit einem Vermögen von 1,5 Milliarden Dollar auf Rang 785 gelistet wird.
Insgesamt gibt es nach "Forbes"-Angaben weltweit inzwischen 1125 Milliardäre – erstmals wurde in diesem Jahr somit die Tausender-Marke durchbrochen. Als einziger Deutscher schaffte es Karl Albrecht, einer der beiden Aldi-Brüder, noch in die Top Ten. Mit einem Vermögen von 27 Milliarden Dollar wird er in der Liste noch vor seinem Bruder, Theo Albrecht (Aldi Süd), genannt, der mit einem geschätzten Vermögen von 23 Milliarden Dollar Rang 16 einnimmt.
Die reichste Frau der Welt bleibt die 85-jährige L'Oréal-Erbin Liliane Bettencourt. Mit geschätzten 22,9 Milliarden Dollar rangiert sie auf Platz 17 der "Forbes"-Liste. Als die reichste Frau Deutschlands wird weiter BMW-Erbin Susanne Klatten gelistet, deren Vermögen von 9,6 auf 13,2 Milliarden Euro wuchs. Damit konnte sie sich in der Rangliste von Platz 68 auf 55 verbessern.
In der neuen "Forbes"-Liste fällt auf, dass immer mehr Top-Verdiener aus Indien und Russland stammen. Noch vor zwei Jahren stammten die Hälfte der 20 reichsten Menschen der Welt aus den USA. Derzeit sind es nur noch vier.
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