Diesmal ist es EZB-Ratsmitglied Nicholas Garganas, der auf den anhaltenden Inflationsdruck in der Euro-Zone im kommenen Jahr hinweist. Garganas meldet sich gerne zu Wort und ist der Mann, der neben EZB-Chef Jean-Claude Trichet die Haltung der Europäische Zentralbank in der Öffentlichkeit erläutert.
Es gebe „die Sorge, dass der Einfluss der wirtschaftlichen Abschwächung nicht stark genug ist, um die Inflation 2009 wieder unter 2,0 Prozent zu drücken“, sagte der griechische Notenbankchef in einem Interview mit der FTD. Die aktuellen Preissteigerungen seien aber vorübergehend und die Inflationserwartungen seien „immer noch im Großen und Ganzen gut verankert“.
Insgesamt sieht der im Juli aus seinem Amt ausscheidene Zentralbanker eher positiv in die Zukunft – übertriebener Pessimismus für die Konjunktur ist ihm fern. „Alles in allem beobachten wir eine kontrollierte Abschwächung’, keinen freien Fall“, sagt Garganas.
Diesen Artikel bookmarken bei...