Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) will ihre Zinserwartungen transparenter darstellen. Noch im Januar werde die Fed damit beginnen, die Prognosen der Notenbanker für den Referenz-Zinssatz zu veröffentlichen, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) Mitte Dezember hervorgeht.
Zudem soll dargestellt werden, wann die Notenbanker mit einer Zinserhöhung rechnen. Prognosen für die Entwicklung des Zinssatzes für Übernachteinlagen sollen zeitgleich mit der vierteljährlichen Wirtschaftserwartung nach der Sitzung am 24. und 25. Januar veröffentlicht werden, hieß es.
Mit dem Schritt will die Fed der Öffentlichkeit und den Finanzmärkten ihr Handeln besser vermitteln. Die Zentralbank hatte den Leitzins zuletzt wie erwartet bei 0 bis 0,25 Prozent belassen, sich bei ihrer Zinsentscheidung Mitte Dezember angesichts der weltweiten Konjunkturabkühlung und der Marktturbulenzen wegen der Euro-Schuldenkrise aber alle Optionen offen gelassen.
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