Der amerikanische Immobilienmarkt findet keinen Boden. Volkswirte hatten nach 590.000 Baubeginnen im September für den Oktober mit einem Anstieg auf 598.000 gehofft. Tatsächlich sank die Zahl aber drastisch auf 529.000.
Auch bei den richtungsweisenden Baugenehmigungen klaffte zwischen Prognose und Realität eine große Lücke. Nach 575.000 Baugenehmigungen im September lagen die Konsensschätzungen bei 580.000. Gemeldet wurden schließlich 552.000 Anträge.
Kein Wunder, dass sich Experten sehr skeptisch äußerten: Helaba-Analyst Ulrich Wortberg sprach von einer massiven Enttäuschung. Dies deute darauf hin, dass die Belebung
im Bausektor nur sehr schleppend vorankomme. "Die Immobiliendaten sehen schlecht aus, und das wird den Markt ganz schön belasten", erklärte Dan Cook, Analyst von IG Markets in
Chicago. Die Auswirkungen auch auf den Arbeitsmarkt dürften enorm sein.
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