Montag, 16.00 Uhr: Amerikas Bauwirtschaft leidet weiter unter einer Flaute. Von Mai bis Juni sollen die Bauausgaben um 0,6 Prozent gesunken sein.
Montag, 16.00 Uhr: Die US-Industrie spürt die Wachstumsverlangsamung. Der Markt erwartet beim vielbeachteten ISM-Einkaufsmanagerindex Industrie für den Juli nur noch einen Wert von 55,0 Punkten. Im Juni waren 56,2 Zähler ermittelt worden. Immerhin wird die 50-Punkte-Marke noch immer übertroffen, welche die Grenze zwischen Schrumpfungs- und Wachstumsbereich darstellt.
Dienstag, 14.30 Uhr: Die persönlichen Einkommen der Amerikaner sind nach Einschätzung von Experten von Mai bis Juni um 0,3 Prozent gestiegen, die Konsumausgaben um 0,2 Prozent. Das würde bedeuten, dass die Verbraucher einen Teil ihres Einkommenszuwachses auf die hohe Kante gelegt haben.
Dienstag, 16.00 Uhr: Für die Auftragseingänge der US-Industrie wird ein Plus von 0,5 Prozent im Juni gegenüber Mai vorausgesagt. Das könnte zu optimistisch sein, da die in der Vorwoche gemeldeten Bestellungen von langlebigen Gütern im Juni überraschend gefallen waren.
Mittwoch, 16.00 Uhr: Im Dienstleistungsektor der US-Wirtschaft dürfte sich die konjunkturelle Beruhigung ebenfalls bemerkbar machen. So rechnen Analysten damit, dass der ISM-Einkaufsmanagerindex für diesen Bereich von 53,8 Punkten im Juni auf 53,5 Zähler im Juli zurückgeht.
Donnerstag, 12.00 Uhr: In Deutschlands Industrie brummen die Geschäfte, das Auftragspolster wird immer dicker. Die Auguren sagen eine Zunahme der Auftragseingänge um 1,5 Prozent von Mai bis Juni voraus.
Donnerstag, 13.00 Uhr: Die Bank von England berät über den weiteren Kurs der Geldpolitik im Vereinigten Königreich. Obwohl die Inflationsrate mit rund drei Prozent das Inflationsziel der Notenbank von zwei Prozent überschreitet, gilt als sicher, dass der Leitzins unverändert bei 0,5 Prozent bleibt. Die Konjunktur ist zu schwach, um einen höheren Zins zu verdauen.
Donnerstag, 13.45 Uhr: Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) Jean-Claude Trichet trifft seine Kollegen vom Geldpolitischen Rat, um die Situation von Wirtschaft und Finanzmärkten in der Eurozone zu diskutieren. Es ist so gut wie ausgemacht, dass die Zinsschraube nicht angerührt wird, der Leitzins also bei 1,0 Prozent verharrt. Zwar nimmt die Konjunktur in Euroland langsam Fahrt auf, doch die Inflation stellt kein Problem dar. Zudem ist die Lage auf dem Geldmarkt noch immer labil.
Freitag, 12.00 Uhr: Beobachter trauen der deutschen Industrieproduktion einen Anstieg um 0,8 Prozent von Mai bis Juni zu. Dennoch bleiben die Kapazitäten noch ein gutes Stück von einer Vollauslastung entfernt.
Freitag, 14.30 Uhr: Die US-Arbeitsmarktzahlen für den Juli laufen über die Ticker. Auguren rechnen mit einem Rückgang der Zahl der Beschäftigten um 95.000 gegenüber Juni und einem Anstieg der Arbeitslosenrate von 9,5 auf 9,6 Prozent. Die Zahlen dürften noch immer durch die Einstellungspolitik der Regierung im Zusammenhang mit der Volkszählung verzerrt sein. Denn für den Privatsektor wird ein Beschäftigungsplus von 90.000 vorausgesagt.
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