Konjunkturmeldungen

Wochenausblick Konjunktur Warten auf bessere US-Daten

[07:00, 28.02.10]


In der neuen Woche werden Konjunkturzahlen veröffentlicht, die das Potenzial haben, die Märkte zu bewegen. Mit Spannung werden die Daten zum amerikanischen Arbeitsmarkt erwartet. Die EZB wird ihren Leitzins unverändert niedrig halten.


Montag, 14.30 Uhr: Sowohl die persönlichen Einkommen als auch die Konsumausgaben sollen in den USA von Dezember bis Januar um 0,4 Prozent zugenommen haben.

Montag, 16.00 Uhr: Der ISM-Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie wird bekanntgegeben. Der Markt rechnet für den Februar mit 58,0 Punkten, was eine leichte Verschlechterung gegenüber den 58,4 Zählern vom Januar bedeutet. Aber immerhin liegt dieser wichtige Konjunkturindikator damit weiter deutlich oberhalb der 50-Punkte-Marke, ab der Wachstum signalisiert wird.

Montag, 16.00 Uhr: Der Abwärtstrend bei den US-Bauausgaben hat nach Einschätzung von Experten auch im Januar angehalten. Gegenüber Dezember wird ein Minus von 0,7 Prozent veranschlagt.

Mittwoch, 09.53 Uhr: Kommt die Erholung in Deutschland schon wieder ins Stocken? Die Markterwartung für den Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Februar liegt bei 51,7 Punkten; im Januar waren 52,2 Zähler gemessen worden. Damit wird die Wachstumsschwelle von 50 Punkten nur knapp überschritten.

Mittwoch, 16.00 Uhr: In den USA wird ebenfalls der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungsbereich gemeldet. Der Marktkonsens für den Februar beträgt 51,0 Punkte; das bedeutet zwar einen Anstieg gegenüber Januar (50,5 Punkte), weist aber nur auf relativ schwaches Wachstum hin.

Donnerstag, 13.45 Uhr: Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) tagt, um über die weitere Geldpolitik für die Euro-Zone zu sprechen. Nach einhelliger Meinung der Notenbankbeobachter wird der Leitzins bei 1,0 Prozent bleiben. Spannender ist die Frage, ob EZB-Chef Jean-Claude Trichet neue Andeutungen in Sachen Exit-Strategie machen wird.

Donnerstag, 14.30 Uhr: Amerikas Wirtschaft hat im vierten Quartal 2009 seine Produktivität kräftig gesteigert. Die Prognosen liegen bei 6,2 Prozent gegenüber Vorquartal. Parallel dazu sollen die Lohnstückkosten um 4,4 Prozent gefallen sein. Damit hätte die US-Wirtschaft ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit erneut verbessert.

Freitag, 12.00 Uhr: Deutschlands Industrie hat im Januar 1,5 Prozent mehr Aufträge an Land gezogen als im Dezember, wenn die Analysten mit ihren Vorhersagen richtig liegen. Im Vormonat mussten die hiesigen Unternehmen ein Minus von 2,3 Prozent verkraften.

Freitag, 14.30 Uhr: Die US-Arbeitsmarktzahlen für den Februar werden veröffentlicht. Nachdem es im Januar zum wiederholten Male eine Enttäuschung gegeben hatte, weil keine neuen Jobs geschaffen wurden, rechnet der Markt für den abgelaufenen Monat mit einem Rückgang der Zahl der Beschäftigten um 20.000. Die Arbeitslosenrate wird mit 9,8 Prozent veranschlagt, was einen leichten Anstieg gegenüber Januar (9,7 Prozent) bedeuten würde.


 

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