Die Deutschen investieren gern in nachhaltige Geldanlageprodukte, wissen aber oft nicht, was sich dahinter eigentlich verbirgt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie.
Für die Untersuchung mit dem Namen „Das optimale Geldanlageprodukt“ des Kölner Marktforschungsinstituts YouGovPsychonomics wurden mehr als 1000 Bundesbürger repräsentativ befragt. Der Studie zufolge kommt für mehr als jeden zweiten Deutschen ein Investment in ein nachhaltiges Geldanlageprodukt infrage, lediglich 14 Prozent schließen dies aus. „Die große Offenheit gegenüber diesen Anlageprodukten basiert allerdings lediglich auf positive Aufladung des Begriffs Nachhaltigkeit. Konkrete Kenntnisse über Definitionen oder Siegel zur Nachhaltigkeit bei Finanzprodukten liegt nur selten vor“, sagt Institutsvorstand Oliver Gaedeke.
Annähernd zwei Drittel aller Befragten geben an, keine Vorstellung davon zu haben, was unter einer nachhaltigen Geldanlage tatsächlich zu verstehen ist. Definiert werden nachhaltige Investments meist als Geldanlagen, für die über ökonomische Faktoren hinaus auch soziale und ökologische Kriterien berücksichtigt werden.
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