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INVESTMENT DES TAGES

Barrick Gold: Die richtige Strategie für die Turnaround-Wette

WKN: 870450 ISIN: CA0679011084 Barrick Gold Corp.
19,75 EUR
0,45 EUR 2,33 %
01.07.2016 - 16:46
04.07.2014 08:30:00

Massive Fehlentscheidungen in der Vergangenheit werden noch lange die Perspektiven von Barrick Gold belasten. Auch der Jahresauftakt verlief mit einem Gewinneinbruch von 90 Prozent sehr schlecht. Dennoch scheint der Kurs nicht mehr weiter zu fallen. Eine perfekte Ausgangslage für mutige Trader, die auf das neue Top-Management setzen wollen. Abgerundet werden die Perspektiven mit frischer China-Fantasie. Von Franz-Georg Wenner

Nicht nur Commerzbank oder Deutsche Bank werden nach wie vor von der Vergangenheit eingeholt und kämpfen mit den Folgen. Auch bei den großen Goldproduzenten wurden während der Boomzeiten zur Jahrtausendwende weitreichende Fehlentscheidungen getroffen. Die Kanadier von Barrick Gold kauften sich ein beeindruckendes Minenportfolio zusammen, ohne auf die Verschuldung zu achten. Innerhalb der vergangenen sieben Jahre rauschte die Eigenkapitalquote von 70 auf nur noch 43 Prozent. Zugleich sackte der Goldpreis ab, während die Kosten stiegen.

Mit dem Wechsel an der Führungsspitze läuft seit einigen Monaten eine Neuausrichtung. Unter dem neu besetzten Top-Management wird eine Optimierung des Portfolios angestrebt, Cash-Generierung steht im Vordergrund. Durch Anteilsverkäufe von 1,2 Mrd. Dollar wurde die finanzielle Flexibilität etwas verbessert. Mit weiteren Verkauf von Randaktivitäten und radikalen Kostensenkungen sind die Chancen für goldigere Zeiten durchaus gegeben, denn der Branchenführer kann Gold derzeit mit am günstigsten fördern. Bereits im ersten Semester sanken die Produktionskosten für eine Unze Gold auf 833 Dollar - rund 100 Dollar unter dem Vorjahresniveau. Das neue Management um Jamie Sokalsky will im Gesamtjahr rund sechs bis 6,5 Mio. Unzen aus der Erde holen bei Kosten von 920 bis 980 Dollar je Unze. Neue Fantasie könnten auch mögliche Kooperationen in China entfachen. Gerüchten zufolge laufen bereits Gespräche mit dem größten Goldproduzenten Chinas, China National Gold. Sobald hier erste Fakten auf dem Tisch liegen, könnte der Kurs anspringen. Entscheidend bleibt natürlich die weitere Entwicklung bei Gold und auch Kupfer, wo die Kanadier ebenfalls stark vertreten sind.

Auf Seite 2: So sieht das Chartbild aus

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Bildquelle: Michael Buholzer/Reuters

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