Deutsche Bank Aktie [WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008]

22.03.2016 11:40:27

Kreditinstitut

Deutsche Bank-Aktie: Auf die Trends setzen


Bleibt die Deutsche Bank-Aktie die nächsten Wochen innerhalb dieser Drei-Euro-Range, welche von Trendlinien geschützt wird, dann wird sich dieser Schein gut verdoppeln. Von Stefan Mayriedl



Bei den im April auslaufenden Inline-Optionsscheinen der Emittenten HypoVereinsbank und Commerzbank sind mit heute nur noch 15 respektive 17 Handelstage zu überstehen. Obwohl viele Papiere wie der am Freitag an dieser Stelle präsentierte E.ON-Inliner übers Wochenende bereits deutlich zugelegt haben, gibt es noch immer die eine oder andere auch charttechnisch gut begründete Verdoppler-Chance. Zum Beispiel der ein oder andere Schein auf die Deutsche Bank.

Besonders heiß ist das Papier CD403K. Von aktuell 4,01 Euro aus gäbe es ein Plus von 149 Prozent, wenn die DAX-Aktie bis zum 15. April zwischen 15,50 und 19,00 Euro bleibt. Auch hier suchen wir nach einer engeren Range, die als Orientierung für die Reißleine dient. Oben wird auf den Widerstand um 18,30/18,65 Euro geachtet, wo ein mittelfristiger Abwärtstrend und die fallende 78-Tage-Linie verlaufen. Unten sollten das Drei-Wochen-Tief 16,24 Euro sowie ein kurzfristiger, um 16,15 Euro für Stabilisierung sorgen. Ein weiterer Aufwärtstrend erreicht gerade jetzt die 15,50er-Schwelle und könnte in den nächsten Tagen ebenfalls bei der Spekulation helfen.

Als die Bank-Aktie ihr Drei-Wochen-Tief markierte, notierte der Inliner im Tief bei 2,70 Euro. Deutlich darunter wird zunächst der Stopp platziert und eingedenk möglicher Zeitwertgewinne um 15 Cent pro Tag angehoben. Bei einem guten Verdoppler auf 8,25 Euro sollten Gewinne mitgenommen werden.



Name: Deutsche-Bank-Inliner

WKN: CD403K

Aktueller Kurs: 3,81 € / 4,01 €

Laufzeit: 15.04.16

Schwellen: 15,50 € / 19,00 €

Stoppkurs: 1,95 €

Anpassung Stoppkurs: +0,15 € / Tag

Zielkurs: 8,25 €



Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

www.smartanlegen.de

Bildquelle: Ralph Orlowski/Reuters

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