GEMÄLDE

Money for Monet - Geldflut lässt Kunstmarkt boomen

Money for Monet - Geldflut lässt Kunstmarkt boomen

WKN: 802200 ISIN: DE0008022005 HypoVereinsbank

02.02.2015 20:00:00

Gold verschwindet glanzlos im Tresor, und selbst Luxus-Yachten verlieren ab einer gewissen Stückzahl ihren Reiz. Wohin also mit dem vielen Geld, fragt sich eine wachsende Zahl besonders wohlhabender Anleger. Viele von ihnen finden die Antwort, wenn bei Kunstauktionen der Hammer fällt.

Edvard Munch statt Edelmetall, Andy Warhol statt Aktien - der Kunstmarkt boomt. Gemälde erzielen Spitzenpreise, das Geschäft von Sotheby's und Christie's brummt wie nie zuvor. Gleich bei der ersten großen Auktion der Saison schickt Sotheby's am Dienstag in London Superstars wie Claude Monet und Henri Matisse ins Rennen.

An einem einzigen Abend könnten dann gut 50 Werke jeweils für Millionensummen - zum Teil zweistellig - den Besitzer wechseln. Im November brachte eine solche Versteigerung impressionistischer und moderner Werke in New York mehr als 420 Millionen Dollar ein - so viel wie noch nie in der rund 270-jährigen Sotheby's-Geschichte.

Die Latte für die in Kürze erwartete Bilanz 2014 liegt hoch. Schließlich erzielte der Rivale Christie's einen Rekordumsatz von 5,1 Milliarden Pfund (rund 6,8 Milliarden Euro), zwölf Prozent mehr als 2013. Dabei brillierte die Szene schon damals: Laut "The European Fine Art Foundation" (TEFAF) wuchs der weltweite Kunstumsatz 2013 um acht Prozent auf 47,4 Milliarden Euro und lag damit in der Nähe des Höchststands aus dem Jahr 2007 von 48 Milliarden, kurz vor Ausbruch der weltweiten Finanzkrise.

Auf Seite 2: "NEUREICHE" AUS SCHWELLENLÄNDERN MISCHEN DEN MARKT AUF

Seite: 1 | 2 | 3

Bildquelle: iStockphoto

Aktien in diesem Artikel

Jost AG 0,00 0,00% Jost AG
pagehit