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Renault-Aktie: Günstig einsteigen und hohe Rendite erzielen

Renault-Aktie: Günstig einsteigen und hohe Rendite erzielen

WKN: 840400 ISIN: DE0008404005 Allianz

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02.12.2016 - 18:57
22.01.2016 19:00:00

Zuviel C02 und Stickoxid. Die festgestellten Abgasüberschreitungen bei Dieselfahrzeugen der Marke Renault belasteten den Aktienkurs des französischen Konzerns. Seit Anfang der Woche ist der Kurssturz gebremst und der Wert pendelt um die Marke von 75 Euro. Damit ist Renault wieder günstig bewertet. Anleger können über den Discount-Call rund 50 Prozent Rendite erzielen, wenn die Aktie nur minimal zulegt.



Das Theorie und Praxis oftmals weit auseinander klaffen, bekam zuletzt Renault zu spüren. Der französische Autobauer ruft 15800 Fahrzeuge zurück, weil sie die Abgasnormen nicht erfüllen. Die Autos sollen neu eingestellt werden. Frankreichs Umweltministerin verlangt, dass Werte aus den Testlaboren auch unter realen Fahrbedingungen erreicht werden müssen und rät allen sich "zu entspannen". Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Seit Monaten ist Volkswagen wegen Manipulationen bei den Abgaswerten in den Schlagzeilen. Getreu dem Motto Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, untersuchten die französischen Behörden rund 100 Fahrzeuge verschiedener Marken. Ausgerechnet bei Renault wurden sie fündig. Einige Diesel-Modelle überschreiten die geltenden Normen für CO2 und Stickoxid. Doch anders als bei Volkswagen fanden die französischen Behörden bei Renault keine Software, die Werte manipuliert.

Trotzdem nahmen es die Anleger dem Autobauer übel. Die Renault-Aktie verlor seit Bekanntgabe der Ergebnisse rund 16 Prozent an Wert. Der Einbruch erscheint übertrieben. Die Nachbesserung betrifft nach bisherigem Stand lediglich 15800 Fahrzeuge. Eine kalkulierbare Menge, angesichts des Rekordergebnisses vom vergangenen Jahr. 2015 verkaufte Renault mit 2,8 Millionen Autos so viele Fahrzeuge wie nie zuvor. In Europa konnten die Franzosen ihren Marktanteil ausbauen. Insgesamt steigerte Renault seinen weltweiten Absatz um 3,3 Prozent und wuchs damit doppelt so stark wie der weltweite Automarkt, der ein Plus von 1,6 Prozent erreichte. Auch für 2016 ist Renault optimistisch und rechnet mit einem positiven Ergebnis und weiterem Wachstum.

Dazu trägt sicher auch die Partnerschaft mit der japanischen Nissan bei. Die verbündeten Autobauer wollen beim Thema autonomes Auto die Nase vorn haben. Noch dieses Jahr sollen die ersten autonom fahrenden Modelle auf den Markt kommen. Die Fahrzeuge sollen ohne menschliche Hilfe fahren, solange kein Spurwechsel notwendig ist. Bis 2020 will die Renault-Nissan-Allianz mehr als zehn Modelle mit der gesamten Technik für automatisiertes Fahren zu erschwinglichen Preisen auf den Markt bringen.

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Bildquelle: Srdjan Zivulovic/Reuters

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