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Zyklenforscher: Goldpreis vor der Wende - Kursziel mindestens 1500 Dollar

Zyklenforscher: Goldpreis vor der Wende - Kursziel mindestens 1500 Dollar

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12.12.2015 11:47:00

Zyklenforscher Wilfried Kölz ist sich sicher: Das Goldpreis-Tief vom 3. Dezember wird nicht mehr unterschritten und das Ziel liegt bei mindestens 1500 Dollar. Wir wagen eine erste Position. Von Stefan Mayriedl



Der Zyklenforscher Wilfried Kölz hatte seit Jahren darauf hingewiesen, dass die Gold-Baisse bis 2016 hinein dauert. In einem Interview, das in der kommenden Ausgabe von Börse Online erscheint, betont der Analyst, dass das Tief vom 3. Dezember 2015 bei 1046 Dollar nicht mehr unterschritten werden würde. Bis spätestens 2018, eher früher, solle es mit dem Goldpreis auf mindestens 1500 Dollar hinauf gehen.

Kölz rechnet seit über drei Jahren mit einem fallenden Goldpreis bis ins Jahr 2016. Allerdings, so der Zyklenforscher, wiesen Zyklen Toleranzen auf, die man "aus der scheinbar perfekten Natur" bereits kenne. Eine Abweichung um ein paar Prozent wirke sich daher bei einem echten Langfristzyklus gleich um mehrere Monate aus. "Wenn das angekündigte Tief deshalb nicht 2016, sondern bereits im Dezember 2015 kommt, hat sich diese Prognose dennoch ausreichend genau erfüllt." Auf das Goldtief 2016 (Dezember 2015) folgt deswegen seiner Einschätzung nach wieder ein längerer Anstieg. Allerdings zeichne sich bereits jetzt ab, dass das kommende Hoch in das erste Drittel des neuen Zyklus falle und deshalb eine verkürzte Anstiegsdauer aufweise. "Das ändert aber nichts daran, dass zunächst von einem stärkeren Goldpreisanstieg auszugehen ist."

Wir wollen seine Prognose im Rahmen unseres Trading-Tipps mit entsprechenden Positionen begleiten.

Stay-High-Scheine wären ein probates Mittel. Mehr als 94 Prozent p.a. sind derzeit aber nicht zu holen. Angesichts des Totalverlustrisikos ist uns das zu wenig. Wir akzeptieren also auch eine obere Schwelle, die zunächst aber mindestens doppelt so weit entfernt liegen muss wie die obere.

Wir entscheiden uns für einen Schein mit Schwellen bei 1000 und 1300 Dollar, an dem wir bis zu einem Anstieg des Goldpreises bis etwa 1150/1160 Dollar festhalten würden. Gibt es ein neues Tief, ist die Spekulation gescheitert und es wird die Reißleine gezogen. Der Inliner kostete am 3. Dezember im Tief 4,44 Euro. Insofern lässt sich auch der Stopp sehr schön platzieren und das Risiko auf etwa 25 Prozent begrenzen. Der Stop loss sollte zudem wöchentlich um 5 Cent angehoben werden.



Name: Gold-Inliner

WKN: SG83W0

Aktueller Kurs: 5,67 € / 5,97 €

Schwellen: 1000,00 $ / 1300,00 $

Laufzeit: 10.06.16

Stoppkurs: 4,40 €

Anpassung Stoppkurs: +0,05 € / Woche

Zielkurs: 8,50 € (indikativ)



Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

www.smartanlegen.de

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Bildquelle: Shannon Stapleton/Reuters

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