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Adidas-Aktie nach starken Zahlen: Lieber mal Gewinne mitnehmen

Adidas-Aktie nach starken Zahlen: Lieber mal Gewinne mitnehmen

WKN: A1EWWW ISIN: DE000A1EWWW0 adidas AG

152,13 EUR
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25.08.2016 - 06:09
12.02.2016 07:31:00

Kurz vor dem Stabwechsel an der Adidas-Spitze hat der amtierende Konzern-Chef Herbert Hainer die Prognose für das laufende Jahr überraschend angehoben und die Messlatte für seinen Nachfolger Kasper Rorsted damit höher gelegt. An der Börse kam die höhere Guidance gut an. Während der Dax seine jüngste Talfahrt heute wieder aufnahm, legte die Adidas-Aktie zu und bewies damit relative Stärke. Warum Anleger jetzt lieber erst mal Kasse machen sollten. Von Thomas Schmidtutz

Der fränkische Sportartikel-Hersteller Adidas gibt sich zum Jahresstart unerwartet zuversichtlich. Im laufenden Jahr soll der Umsatz währungsbereinigt zweistellig zulegen. Auch das Betriebsergebnis solle "im zweistelligen Prozentbereich" steigen, teilte Adidas bei der Vorlage der vorläufigen Eckdaten für 2015 am Donnerstag mit. Bislang hatte der Konzern für 2016 ein Umsatzplus im hohen einstelligen Bereich sowie einen Gewinnanstieg von zehn Prozent in Aussicht gestellt.

Investoren waren entsprechend gut gestimmt. In einem schwachen Marktumfeld legte die Adidas-Aktie in der Spitze um 4,7 Prozent auf 91,15 Euro zu und notierten am Donnerstag Abend gut 2,3 Prozent im Plus.

"Wir sind gut in Form", wird Adidas-Chef Herbert Hainer in der entsprechenden Pressemitteilung zitiert. Adidas will die Marke aufwerten und hat dazu ein eigenes Programm aufgelegt. Dies liefere inzwischen "erste positive Ergebnisse", sagte Hainer.

Das ist nicht übertrieben. Mit dem Rückenwind aus einem unerwartet starken Schlussquartal schaffte der Nike-Wettbewerber im Gesamtjahr währungsbereinigt ein Umsatzplus von zehn Prozent auf 16,9 Milliarden Euro. Der Netto-Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft stieg um zwölf Prozent auf 720 Millionen. Damit lag der Konzern über den Erwartungen.

Zur Begründung für die gute Entwicklung verwies der Konzern vor allem auf die starke Nachfrage in Westeuropa, Lateinamerika China sowie weiteren Ländern im Nahen Osten und Asien. Dagegen bleibt die Lage in den Krisenländern Brasilien und Russland schwierig. Dort sah sich Adidas zu Abschreibungen von insgesamt 34 Millionen Euro veranlasst.

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Bildquelle: Michaela Rehle / Reuters

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