von Andreas Büchler

Ausgangssituation und Signal

Im Bereich um 4,75 / 5,00 Euro ist eine wiederholte starke Nachfrage messbar, die zu einer Bodenbildung des Aixtron-Kurses führte. Zunächst tendierte die Aktie seitwärts, da um 6 Euro stärkere Abgabebereitschaft ein weiteres Vorankommen verhinderte, so dass sich eine Tradingrange ausbildete. Aus diesem Korridor ist der Kurs nun aber mit viel Schwung nach oben ausgebrochen. Dies erschwerte einen schnellen Einstieg, doch nun erhalten Anleger eine zweite Chance: An einer Abwärtstrendlinie kam es zu Gewinnmitnahmen, die nun eine weitere Kaufgelegenheit bieten (rote Kreismarkierungen im Chart).

Empfehlung

Das Aufwärtspotenzial reicht bis mindestens an die 7-Euro-Marke. Es errechnet sich aus einem Erfahrungswert: Die Breite der vorausgegangenen Handelsspanne wird am Ausbruchspunkt nach oben abgetragen (grüne Balken im Chart). Auch die 200-Tage-Linie dürfte auf diesem Niveau ein Orientierungskursziel darstellen. Bei vergangenen Rallys, beispielsweise der Erholung vor einem Jahr, wurde sie aber auch zeitweise überschritten, sie ist somit nicht immer punktgenau gültig. Bei einer stärkeren Erholung könnten also auch die zahlreichen Wendepunkte um 7,50 Euro erreicht werden.

Mit dem Turbo Call der DZ Bank können Anleger ein Plus von 75 bis 130 Prozent erzielen, wenn dieses Szenario eintritt. Doch Vorsicht: Fällt Aixtron auf den Basispreis von 5,50 Euro, verfällt das Papier wertlos. Anleger sollten nur Kapital riskieren, dessen Verlust verschmerzbar ist, und das Zertifikat veräußern wenn die Aktie nochmal unter 5,65 Euro zurück fällt. Tageschart mit Abstand der Aktie zur 21-Tage-Linie in %



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Andreas Büchler ist Herausgeber des Magazins und Vorstand der Qarat AG, einer auf Quantitative Analyse und Algorithmic Trading spezialisierten Forschungsgesellschaft für Börsenhandelssysteme.

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