EURO STOXX 50

09.03.2016 11:18:41

Aktien Europa: Ölpreis und Euro liefern schieben EuroStoxx etwas an


PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas Aktienbörsen haben am Mittwoch nach einem verhaltenen Start von Öl und Euro Auftrieb erhalten. Am späteren Vormittag gewann der EuroSTOXX 50 0,93 Prozent auf 3030,05 Punkte. Der Pariser CAC-40-Index (CAC 40) in Paris stieg um 0,90 Prozent auf 4443,71 Punkte und in London rückte der FTSE 100 um 0,24 Prozent auf 6139,84 Punkte vor.

Die als Indikator für die Weltwirtschaftsentwicklung geltenden Preise für das schwarze Gold zogen nach dem schwachen Vortag zuletzt wieder an. Zudem rutschte der Euro zurück unter die Marke von 1,10 US-Dollar, was positiv für den Export europäischer Produkte außerhalb der Eurozone ist. Auch auf auf weitere Schritte der Europäischen Zentralbank (EZB) am morgigen Donnerstag wird gehofft. Die Erwartungen sind einem Börsianer zufolge hoch - mit entsprechenden Enttäuschungsrisiken.

Die Gewinner dominierten fast über alle Branchen hinweg - mit Ausnahme von Autoherstellern und ihren Zulieferern. Besonders bewegt waren einmal Rohstoffaktien. Nach einem kräftigen Rückschlag am Dienstag holten sie wieder auf.

Unter den Einzelwerten ragten europaweit Aktien von Unternehmen heraus, die ihre Bilanzen veröffentlicht hatten. So gewannen die Papiere von Inditex (Internolix) als einer der Favoriten im Leitindex der Eurozone 2,33 Prozent. Zahlreiche neue Läden, die Stärke seines Flaggschiffs Zara und anziehende Online-Verkäufe hatten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16 (31. Januar) das Wachstum des spanischen Textilkonzerns beschleunigt und den Gewinn steigen lassen. Seit seinem Börsengang 2001 hat Inditex seinen Umsatz mehr als versechsfacht.

In London zogen die Aktien von Prudential um 1,43 Prozent an. Der größte britische Versicherer hatte einen deutlichen Anstieg seines Jahresgewinns vor Steuern bekannt gegeben. Der Absatz von Lebensversicherungen in Asien konnte deutlich gesteigert werden.

Die Anteilsscheine von Adecco (Adecco SA) wendeten nach kräftigen Verlusten aus dem frühen Handel das Blatt und stiegen im Schweizer Swiss-Market-Index (SMI) (SMI) um 0,74 Prozent. Der Personalvermittler konnte im abgelaufenen Jahr gerade noch positive Zahlen erwirtschaften. Der Jahresgewinn brach wegen hoher Abschreibungen im dritten Quartal um 99 Prozent ein.

Unter den französischen Nebenwerten büßten zudem die Papiere der Supermarktkette Casino (Casino Guichard-Perrachon et Cie) 1,30 Prozent ein, nachdem die Jahresergebnisse die Analysten enttäuscht hatten./ck/ag

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