Aktien Frankfurt Ausblick: Leichte Verluste nach turbulentem Vortag

Aktien Frankfurt Ausblick: Leichte Verluste nach turbulentem Vortag
15.01.2016 08:19:40

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der DAX dürfte nach dem bewegten Vortag am Freitag zunächst leicht nachgeben. Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex indizierte rund eine Dreiviertelstunde vor Handelseröffnung ein Minus von 0,54 Prozent auf 9741 Punkte. Der Future auf den EuroSTOXX 50 deutete am Morgen auf ein Minus von 0,47 Prozent hin.

Börsianer sprachen von einer weiterhin hohen Unsicherheit am Markt. So war der Dax am Donnerstag zeitweise um fast 3,5 Prozent auf das tiefste Niveau seit Oktober gefallen, bevor er seine Verluste letztlich halbierte.

US-KONJUNKTURDATEN AM NACHMITTAG

Hierbei half vor allem, dass auch der Wall Street eine Erholung von ihren Dreimonatstiefs gelang. Nun fehlt es dem Dax jedoch an weiterem Schwung. Vor allem sehr schwache China-Börsen und der wieder sinkende Ölpreis mahnen zur Vorsicht.

Nach seinem Kurseinbruch zum Jahresauftakt zeigt sich der Dax aktuell mit einem Wochenverlust von 0,5 Prozent weitgehend stabil. Der endgültige Wochenausgang dürfte insbesondere von einem Strauß an US-Konjunkturdaten abhängen.

DIALOG SEMICONDUCTOR ZIEHEN BEI L&S AN

Unter den Einzelwerten dürften die Aktien von Dialog Semiconductor zu den Gewinnern zählen. Im vorbörslichen Handel beim Broker Lang & Schwarz (L&S) stiegen die Papiere zuletzt um rund 6 Prozent. Börsianer zeigten sich erfreut, weil den milliardenschweren Zukaufplänen des Chipherstellers das endgültige Aus droht. Der TecDax-Konzern (TecDAX) will im Bieterkampf um den US-Rivalen Atmel nicht nachlegen. Das beschloss der Vorstand.

Bei Dialog Semiconductor werde es deshalb wohl keine große Kapitalerhöhung geben, meinte ein Händler. Der Chiphersteller werde nicht zu viel für ein margenschwaches Unternehmen zahlen, was aktivistische Investoren anlocken könnte. Damit werde Dialog eventuell selber zum Übernahmeziel.

BRENNTAG LEIDEN BEI L&S UNTER STUDIE

Ansonsten könnten Analystenstudien für Bewegung sorgen. So strich die Deutsche Bank ihre Kaufempfehlung für die Papiere des Chemikalienhändlers Brenntag. Dessen Aktien gaben bei L&S um knapp 2 Prozent nach./la/das

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