Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend Erholung - Moskau weiter geschlossen

Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend Erholung - Moskau weiter geschlossen
08.01.2016 19:30:41

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Osteuropas wichtigste Aktienmärkte haben sich am Freitag überwiegend vom jüngsten Kursrutsch erholt. Die Börse in Moskau blieb wie schon am Donnerstag wegen des orthodoxen Weihnachtsfests geschlossen.

In Warschau ging es derweil weiter bergab: Der Wig-30-Index fiel um 1,17 Prozent auf 1934,65 Punkte, nachdem er am Vortag bereits mehr als 2,5 Prozent eingebüßt hatte. Der breiter gefasste Wig-Index (WIG) verlor 0,96 Prozent auf 43 770,51 Zähler.

Damit folgte der polnische Markt der erneut sehr schwachen Stimmung an den europäischen Leitbörsen. Das belastende Thema der Handelswoche waren die Sorgen über die weitere Entwicklung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft China und die dortigen Börsenturbulenzen.

Die anhaltende Ölpreisschwäche lastete auch in Warschau auf den Energiewerten. Energa büßten 3,21 Prozent an Wert ein. Die Papiere des führenden polnischen Ölunternehmens PKN ORLEN verbilligten sich um 2,39 Prozent. Rauron Polska Energy verloren 1,91 Prozent.

Dagegen schaffte es die Prager Börse nach den deutlichen Vortagsverlusten in positives Terrain: Der tschechische Leitindex PX legte um 0,87 Prozent auf 924,04 Punkte zu. Das Handelsvolumen lag bei 0,59 (Vortag: 0,70) Milliarden tschechischen Kronen.

Die Schwergewichte unter den Banken zeigten klar verschiedene Vorzeichen. Während Komercni Banka ein Kursplus von 2,13 Prozent verbuchten, sanken Erste Group (Erste Group Bank) um 2,37 Prozent.

Unterstützung für den PX kam von CEZ (CEZ AS): Die Energieaktie legte um 2,22 Prozent zu. Unipetrol kamen hingegen um 0,56 Prozent zurück.

Am Budapester Aktienmarkt stieg der ungarische Leitindex BUX um 1,53 Prozent auf 23 956,19 Punkte. Das Handelsvolumen belief sich auf 10,4 (zuvor: 14,89) Milliarden Forint.

Die Analysten der Erste Group meldeten sich zudem mit einer soliden Wirtschaftsprognose für Ungarn zu Wort. Die Experten erwarten ein BIP-Plus von 2,2 Prozent. Vor allem die Industrieproduktion und der private Konsum sollten die Wirtschaft antreiben.

Unter den Einzelwerten stand Gedeon Richter klar im Fokus. Im Verlauf markierte die Pharmaaktie ein Rekordhoch. Marktteilnehmer verwiesen auf die möglichen Entwicklungschancen eines neun Medikaments gegen Schizophrenie. Die Aktien schlossen mit einem Kursaufschlag von 3,13 Prozent.

MOL-Aktien gaben hingegen mit den erneut schwächeren Rohölpreisen um 0,21 Prozent nach. Die Papiere der OTP Bank (Orságos Takar És Ker BK ON) verteuerten sich um 2,11 Prozent./ste/tri/APA/gl/jha/

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