Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend im Plus nach US-Zinsentscheidung

Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend im Plus nach US-Zinsentscheidung
17.03.2016 19:08:39

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag nach der Zinsentscheidung in den USA mehrheitlich zugelegt. Die US-Notenbank Fed hatte am Vorabend ein langsameres Vorgehen bei der Zinswende signalisiert. Tschechische Aktien rutschten gegen den Trend ab.

In Moskau gewann der RTS-Interfax-Index (RTS) 4,53 Prozent auf 873,80 Punkte. Tagesgewinner waren die Aktien des Energieunternehmens Rushydro PJSC mit plus 4,46 Prozent.

Am Warschauer Aktienmarkt zog der Wig-30-Index um 1,98 Prozent auf 2168,01 Punkte an. Der breiter gefasste Wig-Index (WIG) gewann 1,61 Prozent auf 47 833,39 Punkte. Kopex-Aktien schossen um 34,04 Prozent nach oben. Der sich in Schwierigkeiten befindliche Bergbauausrüster wird mehrheitlich vom Konkurrenten Famur übernommen. Famur-Papiere wiederum verteuerten sich um 22,22 Prozent.

Die Titel von Serinus verloren 2,56 Prozent. Der Ölförderkonzern hat 2015 einen Nettoverlust von 47,8 Millionen US-Dollar verzeichnet, hauptsächlich aufgrund von Wertberichtigungen in Tunesien und der Ukraine. Im WG-30 zogen sich die Kursgewinne quer durch alle Branchen.

In Prag rutschte der Leitindex PX dagegen um 1,31 Prozent auf 898,32 Punkte ab. Aktien der Vienna Insurance Group (VIG) stürzten nach der Vorlage von Geschäftszahlen für 2015 um 16,41 Prozent ab. Die Anteile am Getränkehersteller Kofola gingen nach Zahlen dagegen um 0,83 Prozent höher aus dem Handel. Zudem legte der Hygienetextilkonzern Pegas Nonwovens Zahlen vor. Die Papiere verloren 0,54 Prozent.

An der Budapester Börse stieg der Leitindex Bux um 0,61 Prozent auf 25 770,70 Punkte. Auf Unternehmensseite blieb es ruhig. Die Aktien der OTP Bank (Orságos Takar És Ker BK ON) gewannen 1,46 Prozent und die Papiere des Pharmaunternehmens Gedeon Richter legten um 0,59 Prozent zu. Die Anteile am Mineralölkonzern Mol verteuerten sich um 0,15 Prozent. Sie profitierten damit kaum vom gestiegenen Ölpreis./dkm/APA/fat/edh

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