01.03.2016 18:25:41

Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend kräftig im Plus


BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Osteuropas Aktienmärkte haben am Dienstag mehrheitlich kräftig zugelegt. Damit schlossen sie sich der Tendenz in Westeuropa an. In Frankfurt, Paris, Mailand und auch London profitierten die Kurse vor allem von Spekulationen über weitere geldpolitische Schritte der Notenbanken in China und Europa. Zudem lieferten die US-Börsen positive Impulse, denn die Stimmung in der US-Industrie war im Februar besser als erwartet gewesen, was jüngst aufgekommene Rezessionssorgen dämpfte.

Der RTS-Interfax-Index (RTS) in Moskau setzte seinen Lauf nach oben weiter fort und stieg um 2,28 Prozent auf 786,36 Punkte. Besonders deutlich legten die Papiere von Aeroflot-Russian Airlines mit plus 7,16 Prozent zu.

In Prag gewann der tschechische Leitindex PX 1,67 Prozent auf 871,89 Punkte. Das Handelsvolumen lag bei knapp 0,40 (Vortag: 0,69) Milliarden Tschechische Kronen. Deutliche Kursaufschläge der schwer gewichteten Bankenwerte halfen dem PX nach oben. Komercni Banka stiegen um 4,24 Prozent und Erste Group legten um 2,16 Prozent zu. Die Papiere des Versorgers CEZ (CEZ AS) hingegen verloren 0,54 Prozent.

In Budapest zog der ungarische Leitindex BUX um 1,47 Prozent auf 23 670,95 Punkte an. Das Handelsvolumen belief sich auf 7,27 (Vortag: 15,4) Milliarden Ungarische Forint. Die heimischen Konjunkturdaten waren freundlich ausgefallen: So kletterte der Einkaufsmanagerindex im Februar laut der ungarischen Logistik-, Einkauf- und Lagermanagement-Vereinigung Halpim von 53,1 auf 54,8 Punkte und liegt damit deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Unter den Einzelwerten schlossen die meisten Schwergewichte mit Gewinnen: Die Aktien der OTP Bank (Orságos Takar És Ker BK ON) stiegen um 1,43 Prozent und die der FHB Land Credit & Mortgage Bank legten um 2,05 Prozent zu. Die Papiere des Ölunternehmens Mol rückten um 2,08 Prozent vor, die der Magyar Telekom (Magyar Telekom Telecommunications) kletterten um 3,28 Prozent nach oben.

In Warschau stieg der Wig-30-Index um moderate 0,04 Prozent auf 2037,94 Punkte, nachdem ihm in der letzten Handelsstunde eine deutliche Erholung gelungen war. Der breiter gefasste Wig-Index (WIG) gab hingegen um 0,19 Prozent auf 45 344,54 Zähler nach.

Laut der polnischen Statistikbehörde GUS war die Arbeitslosenquote im Januar auf 10,3 Prozent gefallen. Zudem stieg der polnische Einkaufsmanagerindex im Februar auf den höchsten Stand seit sieben Monaten.

Unter den Einzelwerten brachen die Papiere von Intercars bei hohem Volumen um 14,34 Prozent ein. Auch für polnische Versorger ging es deutlich nach unten: Energa fielen um 1,42 Prozent, PGE verloren 1,47 Prozent, Enea sanken um 2,53 Prozent und Tauron büßten 2,77 Prozent ein.

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) hatten die Kursziele von Energa, Enea und Tauron gekürzt. Für Enea wurde zudem die Kaufempfehlung gestrichen, das neue Anlageurteil lautet "Hold". Zwar seien die Fundamentaldaten für die kommenden Ergebnisse noch immer gut, der Ausblick des Versorgersektors für 2016 sei aber eher negativ, schrieben die Experten./nuk/APA/ck/he

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