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Aktien Schweiz Schluss: SMI rutscht zum Wochenende unter 8000 Punkte

05.02.2016 18:47:10

ZÜRICH (dpa-AFX) - Der schweizerische Aktienmarkt hat auch den letzten Tag der Handelswoche mit Verlusten abgeschlossen. Im Tagesverlauf hielt sich der SMI die meiste Zeit über 8000 Zählern, rutschte aber am Nachmittag mit deutlich schwächeren US-Börsen immer weiter ab und schloss letztendlich nahe dem bisherigen Tagestief vom Morgen. Die US-Arbeitslosenzahlen am frühen Nachmittag konnten den SMI damit nur vorübergehend auf ein Tageshoch bei 8074 Punkten treiben. Der Stellenaufbau außerhalb der Landwirtschaft in den USA war zwar schwächer ausgefallen als erwartet, allerdings wurden bei den Durchschnittslöhnen und der Arbeitslosenquote überraschend gute Werte verkündet.

Insgesamt hätten die Daten die Erwartungen an das Tempo der Geldpolitik in den USA kaum beeinflusst, hieß es am Markt. Gleichzeitig seien die sich jüngst größer gewordenen Sorgen um die US-Konjunktur vielleicht etwas kleiner geworden. Vor dem Wochenende und den aus China erwarteten Zahlen zu den Währungsreserven blieben die Marktteilnehmer verunsichert. Nachdem sich der schweizerische Handel am Freitag zunächst eher ruhig präsentierte, legte die Volatilität am Nachmittag deutlich zu. Das SMI-Minus der Woche beläuft sich auf 4,3 Prozent.

Am Freitag schloss der Swiss Market Index (SMI) 0,54 Prozent im Minus bei 7960,13 Punkten. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die größten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, verlor 0,33 Prozent auf 1196,39 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) rutschte um 0,52 Prozent auf 8266,50 Zähler ab. Von den 30 SMI/SLI-Titeln schlossen 18 im Minus, elf im Plus und einer unverändert.

Besonders die Schwergewichte belasteten den SMI - auffallend stark Nestlé (-1,4 Prozent), aber auch Novartis (-0,8 Prozent) und Roche (-0,5 Prozent).

Die größten Abschläge am Freitag verbuchte der Börsenliebling des Vorjahres, Galenica (-4,8 Prozent). Deutliche Verluste verzeichneten zudem Lonza (-2,7 Prozent), die Versicherer Swiss Re (-2,1 Prozent) und Swiss Life (-2,0 Prozent) sowie Sika (-1,6 Prozent). Auch die defensive Swisscom (-1,1 Prozent) gab erneut nach. Nach der Vorlage der Jahresergebnisse vom Vortag trafen zum Telekomkonzern weitere eher kritische Analystenkommentare ein.

Die größten Gewinne unter den Standardwerten verzeichneten am Schluss dagegen mit Abstand die schwankungsfreudige Transocean (+8,0 Prozent), die von der jüngsten Erholung der Ölpreise profitiert haben dürfte. Eine Senkung des langfristigen Kreditratings auf "BB" von "BB+" durch die Ratingagentur Fitch schien die Anleger indes wenig beeindruckt zu haben.

Massiv zulegen konnten auch Swatch (+4,3 Prozent). Mit Baader Helvea und Kepler Cheuvreux hatten zwar zwei weitere Analystenhäuser ihre Kursziele für die Titel des Uhrenkonzerns nach der Zahlenvorlage vom Mittwoch gesenkt, beide bleiben jedoch bei ihren Kaufempfehlungen.

Unter den zwei Großbankenwerten erholten sich Credit Suisse (CS) (Credit Suisse) (+1,5 Prozent) etwas, nachdem die Titel am Vortag nach enttäuschenden Zahlen zum vierten Quartal um 11 Prozent abgesackt waren. Am Freitag senkten weitere Analysten ihre Gewinnschätzungen und Kursziele für die CS-Titel. JP Morgan verringerte zudem die EInstufung auf "Equal-Weight" von zuvor "Overweight". In den Kommentaren wird generell bezweifelt, dass das CS-Management seine Ziele 2018 überhaupt noch erreichen kann. Die Titel der Konkurrentin UBS (-0,9 Prozent) schlossen dagegen im Minus.

Julius Bär (+0,5 Prozent) konnten die zwischenzeitlich kräftigen Gewinne nicht bis zum Schluss halten, schlossen aber dennoch im Plus. Die Privatbank hatte in der Nacht auf Freitag den lange ersehnten definitiven Abschluss des US-Steuerstreits bekanntgegeben und dabei auch die bereits im vergangenen Jahr zurückgestellte Bußensumme von 547 Millionen US-Dollar erneut bestätigt. Zwei Bär-Mitarbeiter haben sich vor einem US-Gericht schuldig bekannt, US-Kunden bei der Steuerhinterziehung unterstützt zu haben.

Starke Gewinne verzeichneten noch SGS (+1,6 Prozent). LafargeHolcim (+1,1 Prozent) machten ebenso einen Teil der klaren Verluste des Vortags wieder gut./ys/mk/AWP/he

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