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Aktien Wien Schluss: Konjunkturängste reißen auch ATX tief ins Minus

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse ist am Montag mit massiven Verlusten in die Woche gestartet. Der Leitindex ATX fiel im Zuge eines Kurssturzes an allen europäischen Börsen um um 4,86 Prozent auf 2026,40 Punkte und damit den tiefsten Stand seit Oktober 2014. Belastet wurden Aktienmärkte vom anhaltenden Ölpreisverfall, dem stärkeren Euro und Sorgen um die Weltkonjunktur.

Ausgelöst wurden diese auch von einigen zuletzt schwach ausgefallenen Konjunkturdaten aus China. Neue Nachrichten gab es zu Wochenbeginn zwar nicht, die jüngsten Börsenverluste dürften aber zu einer verschlechterten Charttechnik, Anschlussverkäufen und einer gewissen Eigendynamik der Märkte geführt haben, hieß es.

Für den Erste Group-Analysten Hans Engel sind die sich laufend eintrübenden Gewinnerwartungen der wichtigste Grund der Börsenverluste. "Die Konsensusschätzungen für die Unternehmensgewinne wurden in diesem Jahr immer weiter nach unten revidiert", erklärte der Experte. Nach vielen Jahren steigender Gewinne seit 2009 könnte dieser Zyklus nun zur Neige gehen.

Besonders stark unter die Räder kamen zu Wochenbeginn europaweit die Bankwerte. Aus den aktuellen Konjunkturängsten erwachsen derzeit Sorgen um die Stabilität des Bankensektors, heißt es in einem Markkommentar von CMC-Markets. "Es werden böse Erinnerungen an die Finanzkrise wach", schrieb der Marktanalyst Jochen Stanzl. Einige internationale Bankkonzerne hatten zuletzt Milliardenverluste für das abgelaufene Jahr gemeldet.

Auch in Wien kamen die Bankwerte kräftig unter Druck. Erste Group (Erste Group Bank) büßten 7,57 Prozent auf 23,49 Euro ein. Raiffeisen (Raiffeisen Bank International) verloren 6,86 Prozent auf 10,39 Euro. Noch kräftiger nach unten ging es mit Wienerberger, die Aktie des Ziegelherstellers büßte 11,01 Prozent auf 12,78 Euro ein.

Viele andere ATX-Schwergewichte schlossen ebenfalls tief im Minus. IMMOFINANZ verloren 6,44 Prozent, Andritz büßten 4,23 Prozent ein und Voestalpine (VOGT electronic) 2,57 Prozent. Die einzigen Gewinner im Prime Market waren Valneva mit einem Plus von 0,45 Prozent auf 3,15 Euro. Das Unternehmen prüft nach eigenen Angaben derzeit die Entwicklung eines Zika-Impfstoffs. Dessen Erreger ist mit dem Virus verwandt, der die in Asien verbreitete Japanische Enzephalitis verursacht. Hierfür hat Valneva einen Impfstoff bereits im Angebot.

Neue Impulse werden jetzt von den am Freitag anstehenden US-Wirtschaftsdaten erwartet. Analysten erhoffen sich von den Zahlen vor allem Hinweise auf die Nachhaltigkeit des US-Konsums. Für Bewegung könnte auch die Ergebnisberichtssaison sorgen. Am Dienstag werden die Jahresergebnisse der Telekom Austria erwartet, am Mittwoch stehen Quartalszahlen von Voestalpine an./mik/emu/APA/enl

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