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INTERVIEW

Aktienstratege Ralf Zimmermann: Erst zugreifen, wenn der Markt in Panik verfällt

Investoren sind zum Jahresanfang ungewöhnlich nervös. Am Mittwochmorgen ist der Dax mit einem Minus von gut drei Prozent auf den tiefsten Stand seit Oktober gefallen. Wir haben den Aktienstrategen Ralf Zimmermann vom Bankhaus Lampe gefragt, wie tief es noch gehen kann, was Anleger jetzt tun sollten und welche Aktien die besten Chancen bieten. Von Thomas Schmidtutz

Herr Dr. Zimmermann, der Dax hat im Januar einen Horrorstart hingelegt. Alleine Mittwochvormittag ging es um rund drei Prozent nach unten. Alleine seit Jahresanfang liegt das Minus inzwischen bei 12,5 Prozent. Was sind die Gründe für die Talfahrt?


Der überragende Grund sind die globalen Wachstumssorgen. Die rückläufigen Einkaufsmanagerindices von Anfang Januar in den USA und China waren ein ernstzunehmender Warnschuss, dass die globale Konjunktur schwächelt. Vergangenen Freitag kamen enttäuschende Einzelhandelsumsätze aus den USA hinzu, die am Markt Diskussionen auslösen, ob sich die US-Wirtschaft einer Rezession nähert - und das bei dem Versuch der Notenbank, die Zinsen zu erhöhen! Hinzu kommt: Der extrem niedrige Ölpreis schürt Ausfallängste bei US Junk Bonds und ölabhängigen Schwellenländern, was die Risiken für Banken erhöht.

Wie tief kann es noch gehen?


Bis auf 8500 Punkte. Wir haben noch keine echte Kapitulation bei Anlegern gesehen.

Aber der Markt ist überverkauft, die Konjunktur in Deutschland brummt und die Bewertungen im Dax inzwischen sehr moderat. Aktuell liegen wir beim einem 2016er-KGV von 11,5.


Es greift zu kurz, nur auf Deutschland zu schauen. Ein wesentliches Risiko für den DAX ist der US-Markt. Der ist hoch bewertet, die US-Firmengewinne schrumpfen aktuell, und die Fed erhöht die Zinsen. Da kann der S&P 500 weiter fallen und der DAX wird sich trotz optisch niedriger Bewertung nicht entziehen können.

Auf Seite 2: Also sollten Anleger noch abwarten?



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Bildquelle: Bankhaus Lampe

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