UPS - LEIDER IST IHR BROWSER VERALTET!

Um zukunftsfähig zu sein, wurde unsere aktuelle Webseite für die neuesten Technologien entwickelt.
Daher können bei alten Browsern leider Probleme auftreten.
Damit die neue Börse-Online-Seite richtig funktioniert und Spaß macht, empfehlen wir Ihnen einen dieser aktuellen und kostenlosen Browser herunterzuladen:

Arbeitsmarktdaten schieben US-Börsen leicht an

05.03.2016 15:22:05

New York (Reuters) - Die Wall Street hat am Freitag trotz der Erholung am Arbeitsmarkt nur moderat zugelegt.

Die US-Wirtschaft schuf im Februar 242.000 Arbeitsplätze und damit deutlich mehr als erwartet. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit lediglich 190.000 Stellen gerechnet. Gleichzeitig sanken aber die Stundenlöhne. Experten sind sich uneins, ob die US-Notenbank Fed damit nun mehr oder weniger Spielraum für weitere Zinserhöhungen hat. Besonders die Lohnentwicklung sei enttäuschend, sagte Commerzbank-Analystin Esther Reichelt. "Es sieht eher danach aus, als ob die US-Notenbank mit einer weiteren Erhöhung der Zinsen noch warten wird."

Die Fed hatte im Dezember erstmals seit rund zehn Jahren die Zinsen erhöht. Unter dem Eindruck der Konjunkturabkühlung in China und des gesunkenen Ölpreises hielt sie im Januar allerdings die Füße still. Mitte dieses Monats treffen sich die Notenbanker erneut, um über die Leitzinsen zu entscheiden. [ZON1EOI02]

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent höher auf 17.006 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 erhöhte sich um 0,3 Prozent auf 1999 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,2 Prozent auf 4717 Punkte. Im Wochenvergleich ergab sich für den Dow ein Plus von 2,2 Prozent, für den S&P ein Aufschlag von 2,7 Prozent und den Nasdaq ein Zuwachs von 2,8 Prozent.

Bei den Einzelwerten zählten die Aktien von Hewlett Packard Enterprise mit einem Plus von knapp 14 Prozent zu den Gewinnern. Der IT-Konzern verdiente zwar weniger und setzte auch weniger um, der Rückgang fiel aber nicht so stark aus wie von Analysten erwartet.

Die Anteilsscheine des Kofferherstellers Tumi notierten 1,3 Prozent höher. Der weltweite Branchenprimus Samsonite kündigte an, Tumi für 1,8 Milliarden Dollar in bar zu kaufen. Schon am Donnerstag hatten Tumi-Aktien im Zuge von Spekulationen über die Übernahme kräftig zugelegt.

Auf den Einkaufslisten standen auch die Papiere von Broadcom. Die Quartalszahlen des Chipherstellers waren besser als erwartet ausgefallen. Die Broadcom-Aktie verteuerte sich um mehr als sechs Prozent.

Goldman-Sachs-Anteilsscheine rückten um rund ein Prozent vor. Die Investmentbank streicht einem Insider zufolge bis zu zehn Prozent der Stellen im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren und Devisen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,38 Milliarden Aktien den Besitzer. 1970 Werte legten zu, 1064 gaben nach, und 115 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,16 Milliarden Aktien 1678 im Plus, 1140 im Minus und 141 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 15/32 auf 97-22/32. Die Rendite stieg auf 1,88 Prozent. Der 30-jährige Bond sank um 27/32 auf 95-28/32 und rentierte mit 2,7 Prozent.

Anmeldung notwendig

Benutzername oder E-Mail:
Passwort:
Anmelden
Um diese Funktionalität nutzen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Falls Sie noch kein Benutzerkonto bei boerse-online.de besitzen, können Sie sich hier kostenlos registrieren.

Eintrag hinzufügen

Nachrichten

  • Nachrichten zu Aktien
  • Alle Nachrichten
pagehit