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WÄHRUNGSGEWINNER

BMW-Aktie und Co: Welche Titel vom starken Dollar profitieren

17.10.2014 14:21:00

Der Euro sinkt, der Greenback steigt. Und das ist auch gut so. Denn eine günstige europäische Gemeinschaftswährung ist Teil des Konjunkturprogramms der Europäischen Zentralbank. Gleichzeitig gewinnt der Dollar an Stärke, denn die Wirtschaft in Übersee brummt. Eine überaus positive Entwicklung für exportorientierte europäische Unternehmen, die kurzfristig ihre Gewinne nach oben treiben sollte. BÖRSE ONLINE stellt Profiteure der Euro-Abwertung vor. Von Christian Ingerl



Historisches hat sich am 4. September zugetragen: Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte den Leitzins auf rekordtiefe 0,05 Prozent. Damit hat der Italiener Mario Draghi, der das Notenbank-Team seit November 2011 anführt, einen erneuten Überraschungscoup gelandet und die Devisenhändler in Aufruhr gebracht. Der Euro-Wechselkurs zum Dollar fiel binnen Sekunden von 1,31 auf 1,30 und gab danach weiter in Richtung 1,29 ab. Der Tagesverlust von 1,6 Prozent ähnelt am Devisenmarkt einem kleinen Crash.

Mit diesem Kurseinbruch beschleunigte der Euro seinen bereits Mitte Juli eingeläuteten Abwärtstrend. Im dritten Quartal wertete er um insgesamt mehr als sieben Prozent ab. Für Draghi eine perfekte Entwicklung, denn er möchte der lahmenden Wirtschaft in Europa mit einer günstigen Währung auf die Beine helfen. Das Wirtschaftswachstum auf dem Alten Kontinent hinkt dem in den USA klar hinterher.

Während die EZB jüngst ihre Prognose des Bruttoinlandsprodukts für 2014 leicht senkte, nimmt die Konjunktur in den USA Fahrt auf. Satte 4,6 Prozent Wachstum wurden im zweiten Quartal erzielt. Daher wird das EZB-Oberhaupt auch nicht müde, den Euro bei jeder Gelegenheit kleinzureden. Denn ein schwacher Wechselkurs hat für die exportorientierten europäischen Firmen einen großen Vorteil: Für sie wird es leichter, ihre Waren in andere Länder auszuführen, da die Produkte günstiger werden.

Nach Ansicht der Analysten von Goldman Sachs sollte dies auch einen positiven Einfluss auf die Aktienmärkte haben. In erster Linie kurbelt es die Unternehmensgewinne an. "Wir schätzen, dass die Mitglieder des Stoxx Europe 600 nahezu die Hälfte ihrer Erlöse außerhalb Europas generieren. Ein schwächerer Euro führt zu einem höheren Auslandsumsatz und Ergebnis", erklärt Goldman- Sachs-Analyst Matthieu Walterspiler.

Zudem steigt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Alle positiven Faktoren zusammengenommen kommt es letztendlich zu einer Unterstützung des Bruttoinlandsprodukts in der Eurozone. Dabei könnte sich die Euroschwäche sogar noch weiter fortsetzen: Auf Sicht von zwölf Monaten geht die US-Bank von einem Wechselkurs von 1,20 Euro zum US-Dollar aus. Im Umkehrschluss sollte sich das Gewinnwachstum um drei Prozentpunkte erhöhen.

Auf Seite 2: Schwacher Euro als Gewinntreiber



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