TERRORANSCHLÄGE

Belgien-Ticker +++ IS ruft seine Anhänger zum Heiligen Krieg auf +++

Belgien-Ticker +++ IS ruft seine Anhänger zum Heiligen Krieg auf +++

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21.07.2017 - 17:57
24.03.2016 15:43:00

Nach den Anschlägen in Brüssel laufen die Ermittlungen mit Hochdruck weiter. Zudem geraten die belgischen Behörden immer mehr in die Kritik. Es folgt ein Ticker mit den wichtigsten Entwicklungen am Donnerstag.

15.21 Uhr - Die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat nach den Anschlägen in Brüssel in einem Video, das über soziale Netzwerke verbreitet wurde, seine Anhänger zum Heiligen Krieg aufgerufen. Sie benennt darin Belgien als Mitglied der Koalition im Nahen Osten zur Bekämpfung fundamentalistischer Kräfte. Die Miliz hatte die Verantwortung für die Brüsseler Anschläge übernommen.

13.38 Uhr - Nach den Anschlägen von Brüssel wird Diplomatenkreisen zufolge noch eine schwer verletzte deutsche Person im Krankenhaus behandelt. Alle anderen Deutschen hätten die Krankenhäuser inzwischen verlassen, heißt es aus dem Auswärtigen Amt. Insgesamt sei eine einstellige Zahl Deutscher verletzt worden. Es allerdings nicht auszuschließen, dass auch Deutsche unter den Toten seien.

13.32 Uhr - Belgiens Innenminister Jan Jambon und Justizminister Koen Geens bieten nach Medienberichten wegen der Anschläge in Brüssel ihren Rücktritt an. Ministerpräsident Charles Michel lehne sie aber ab.

12.37 Uhr - Die Fluggesellschaft Brussels Airlines, an der die Lufthansa mit 45 Prozent beteiligt ist, nimmt ihren Flugbetrieb wieder auf. Allerdings würden von den Flughäfen in Antwerpen und Lüttich am Donnerstag nur 15 kleine Maschinen und zwei größere Flugzeuge eingesetzt, teilt die Fluggesellschaft mit. Damit bleiben die meisten der insgesamt 50 Flugzeuge weiter am Boden. Der Flughafen in Brüssel bleibt geschlossen.

10.30 Uhr - Der in Brüssel gefasste mutmaßliche Paris-Attentäter Salah Abdeslam sperrt sich nicht mehr gegen eine Auslieferung an Frankreich. Sein Mandant wolle so schnell wie möglich nach Frankreich, um sich dort zu erklären, sagt der Anwalt des Franzosen dem TV-Sender BFM.

07.46 Uhr - Der Unionsobmann im Bundestags-Innenausschuss Armin Schuster sagt im Deutschlandfunk, Richtlinien zur Zusammenarbeit der EU-Länder zu Sicherheitsfragen gebe es genug. Es gebe aber "ein eklatantes Umsetzungsproblem". Dabei dürfe der Datenschutz einen besseren Informationsaustausch der Nachrichtendienste im Kampf gegen den Terror nicht behindern.

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Bildquelle: Francois Lenoir/Reuters

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