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Billige Energie drückt Erzeugerpreise im Euroraum kräftig

06.01.2016 12:52:03

Brüssel (Reuters) - Die Erzeugerpreise in der Industrie der Euro-Zone sind auch im November deutlich gesunken.

Hauptgrund für den Rückgang um 3,2 Prozent zum Vorjahr war billigere Energie, wie am Mittwoch aus Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat hervorging. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem etwas geringeren Minus gerechnet. Vor allem wegen des starken Verfalls des Ölpreises sanken allein die Energiepreise um gut neun Prozent. Im Vergleich zum Vormonat ließ der Druck auf die Preise allerdings leicht nach. Zum Oktober lag das Minus bei 0,2 Prozent, nach zuvor minus 0,3 Prozent. Im August hatte es binnen Monatsfrist sogar noch einen Rückgang um 0,8 Prozent gegeben.

Die Statistik berücksichtigt die Preise der Produzenten ab Werkstor - also noch bevor die Produkte in den Handel gelangen. Sie gilt deshalb als Vorläufer für die Entwicklung der Verbraucherpreise. Hier lag die Teuerungsrate im Dezember bei 0,2 Prozent im Euroraum. Dies bereitet der Europäischen Zentralbank Sorgen, da sie nur bei Werten von knapp zwei Prozent von mittelfristig stabilen Preisen spricht. Deshalb hat der EZB-Rat seine Politik Anfang Dezember weiter gelockert.

Das nun auf 1,5 Billionen Euro angelegte Wertpapierkaufprogramm, das neben Anleihen auch Pfandbriefe und Hypotheken-Papiere umfasst, soll bis mindestens Ende März 2017 laufen. Ziel der EZB ist es, mit der Geldflut die Inflation anzuheizen und als Hilfe für die Konjunktur Banken zu einer stärkeren Kreditvergabe an Firmen zu bewegen.

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