17.01.2016 10:07:10

Berlin (Reuters) - Die Union will einem Pressebericht zufolge Asylbewerber aus Algerien und Marokko schneller abschieben.

Dazu sollten sie wie Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern behandelt und in besonderen Rückführungseinrichtungen untergebracht werden, berichtete die "Welt am Sonntag". Darauf hätten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der bayerische Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) verständigt. Angesichts des steigenden Zuzugs von Migranten aus Nordafrika wollten Merkel und Seehofer nicht darauf warten, bis Unionspläne umgesetzt würden, die beiden Länder zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären.

Zuletzt trafen immer mehr Asylsuchende aus Algerien und Marokko in der Bundesrepublik ein. Ihre Anträge werden aber fast komplett abgelehnt, da die Länder als frei von politischer Verfolgung und Krieg gelten. Vonseiten der Bundesregierung hieß es aber noch kürzlich, es sei keine Ausweitung der Liste sicherer Herkunftsstaaten geplant. Unions-Politiker fordern dagegen für beide Länder ebenso wie für Tunesien eine solche Einstufung, um die Verfahren zu beschleunigen.

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