JEFFERIES-EMPFEHLUNGEN

Blue Chips mit Prädikat: Die besten Dax-Aktien fürs Depot

Blue Chips mit Prädikat: Die besten Dax-Aktien fürs Depot

WKN: 840400 ISIN: DE0008404005 Allianz

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11.12.2017 - 11:16
10.10.2017 04:40:00

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Siemens (WKN: 723610)



Beim DAX-Mitglied Siemens gibt Jefferies das Kursziel mit 150,00 Euro an. Das ist eine Vorgabe, die sich immerhin um fast 24 Prozent über den aktuellen Notierungen bewegt.

Witzigerweise wartete auch der dritte Mitfavorit wie die beiden ersten vorgestellten Werte zuletzt mit einer strategisch wichtigen Weichenstellung auf. Gemeint ist damit der Plan, zusammen mit Alstom den europäischen Champion für Mobilitätslösungen zu schaffen. Dazu unterzeichnete man jüngst mit den Franzosen eine Absichtserklärung, welche die Zusammenlegung der Mobilitätsgeschäfte im Rahmen einer Fusion unter Gleichen vorsieht. Das neu formierte Unternehmen käme auf einen Umsatz von 15,3 Milliarden Euro und auf ein bereinigtes EBIT von 1,2 Milliarden Euro. Zudem erwartet man jährliche Synergien von 470 Millionen Euro spätestens im vierten Jahr nach dem Closing.

Jefferies-Analyst Peter Reilly stuft das Unterfangen als strategisch sensibel ein. Ähnlich wie der Zusammenschluss mit Gamesa im Bereich der Erneuerbaren Energien mache der Deal grundsätzlich Sinn. Zumal dafür auch die Chance auf zu hebende Synergien spreche sowie die vernünftigen Konditionen des Geschäfts. Allerdings sei bei der Zusammenarbeit mit den Spaniern zunächst nicht alles reibungslos gelaufen und es bleibe zu hoffen, dass die Verantwortlichen aus diesen Fehlern gelernt haben.

Nach der Vorlage der letzten Geschäftszahlen sah sich Reilly zudem veranlasst, sein Kursziel von zuvor 155 auf die erwähnten 150 Euro zu senken. Grund dafür waren leicht enttäuschend ausgefallene Ergebnisse, die eine Reduzierung seiner Gewinnprognosen für die Geschäftsjahre 2017/18 und 2018/19 erforderlich machten. Konkret rechnet re für das Geschäftsjahr 2016/17 mit einem Anstieg beim Ergebnis je Aktie von 7,92 Euro auf 9,30 Euro. 2017/18 und 2018/19 sollen daraus dann 9,45 Euro und 10,05 Euro werden. Damit ergibt sich auf Basis des letztgenannten Wertes ein geschätztes KGV von gut zwölf.

Auf dieser Bewertungsbasis sei die Aktie unterbewertet, argumentiert Reilly. Aus seiner Sicht haben die Münchener etliches an Potenzial, um sich noch schlanker und effizienter aufzustellen. Denn derzeit gebe es noch viele unnötige Kostenüberhänge, die mit Hilfe von Eingriffen in die Struktur abgebaut werden könnten. Gehen die Verantwortlichen diese Dinge umfassend an, könnte der Aktienkurs im Idealfall auch bis auf 180,00 Euro steigen. Damit bewegt sich diese Ideal-Vorgabe seit vergangener Woche um 15 Euro über der bisherigen maximalen Zielvorstellung von 165,00 Euro.

Charttechnik





Wie ThyssenKrupp tat sich auch Siemens in den vergangenen 20 Jahren lange schwer damit, einen nachhaltigen Aufwärtstrend herauszubilden. Aber lobend hervorzuheben ist, dass es dem Wert in diesem Jahr endlich gelungen ist, die bisherige Bestmarke zu verbessern, die noch aus dem Jahr stammte. Allerdings setzte es danach ab Ende April einen deutlichen Rückschlag, von dem sich der Titel erst seit einigen Wochen wieder erholen kann. Endgültig ausgebügelt wäre diese Scharte aber erst bei einem Vorstoß auf neue Kursrekorde, was bei Notierungen von über 133,20 Euro der Fall wäre.

Portrait



Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der aus eigener Sicht seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist einer der führenden Anbieter effizienter Energieerzeugungs- und Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie.

Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2016, das am 30. September 2016 endete, erzielte Siemens einen Umsatz von 79,6 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,6 Milliarden Euro. Ende September 2016 hatte das Unternehmen weltweit rund 351.000 Beschäftigte.

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Bildquelle: The Linde Group, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE

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