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Börse Frankfurt-News: Fast-Food und Fast-Casual in Bewegung (Auslandsaktien)

17.03.2016 14:52:40

FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - 17. März 2016. Der Trend zu frischen und regionalen Lebensmitteln in Fast Casual-Restaurants ist ungebrochen und lockt immer mehr Anbieter in den Markt. Auch traditionelle Ketten stellen sich den veränderten Rahmenbedingungen und streben nach einem besseren Image.

Fast Casual-Restaurants sprießen allerorts wie Pilze aus dem Boden und bedrängen damit nicht nur traditionelle Fast Food-Ketten. Unternehmen wie Panera Bread (WKN 882047), Starbucks (WKN 884437) Chipotle Mexican (WKN A0ESP5) und Jack in the Box (WKN 883746) werben mit besserer Qualität, einem schöneren Ambiente und Produkten aus der Region. Kunden greifen dafür gern etwas tiefer in die Taschen, wie Christoph Sornberger nachvollzieht. Allerdings sieht der Händler der Oddo Seydler Bank mittlerweile auch eine Gefahr im anhaltenden Boom. "Die wachsende Konkurrenz könnte den Kostendruck auf das Fast Casual-Segment erhöhen, was langfristig vermutlich zu Lasten der Produktqualität geht."

Auch haben sich traditionelle Schnellrestaurants nach Meinung von Roland Stadler längst auf den sich verändernden Geschmack der Kunden eingestellt. "Anpassungen sind in dieser Branche nicht sehr schwierig", urteilt der Händler der Baader Bank. Etwa springe McDonald's (WKN 856958) unter anderem mit einem testweise ganztägig angebotenen Frühstück und einem Bedienservice in ausgewählten Bereichen auf den fahrenden Zug auf. In Deutschland experimentiere der mit über 34.000 Filialen in 118 Ländern umsatzstärkste Fast Food-Konzern der Welt zudem mit Promiköchen in der Werbung und Fleisch von Simmentaler Rindern. In den USA erwäge das Unternehmen die Aufnahme des Trendgemüses Grünkohl ins Sortiment. Gleichzeitig starte McDonalds einen neuen Anlauf mit dem besonders großen "Third Pound Burger". Die Aktie hat seit Februar wieder Auftrieb und notiert derzeit um 110 Euro.

Kostenbremse zeigt Wirkung

Burger King stellt sich ebenfalls den Herausforderungen am Markt. "Nach der Schwächephase hat es Restaurant Brands International (WKN A12GMA) im vierten Quartal 2015 geschafft, die Gewinne nicht zuletzt aufgrund einer effizienteren Kostenstruktur wieder zu steigern", bemerkt Sornberger. Damit seien die Erwartungen der Analysten übertroffen worden. Die Aktie des Unternehmens, das aus einem Zusammenschluss von Burger King Worldwide und der kanadischen Kaffeekette Tim Hortons hervorgegangen ist, hat sich seit Veröffentlichung der Zahlen von 26,77 auf 33,95 Euro und damit um knapp 27 Prozent verteuert.

Papa John's treibt Ausbau voran

Auch die Aktie von Papa John's International (WKN 896795) hat sich seit Februar von 102 auf 108 Euro erholt. "Die drittgrößte Pizzakette in den USA überzeugte mit gestiegenen Umsätzen und positiven Aussichten." Insbesondere in Europa treibe der mit natürlichen Zutaten, frisch geschnittenem Gemüse und niemals eingefrorenem Teig werbende Konzern seine Expansion voran. In Großbritannien habe Papa John's bereits über 320 Restaurants und vor kurzem sei der Eintritt in Spanien erfolgt. Nun stehe der Markteintritt im Nordosten Frankreich bevor. "Die Entwicklung von Restaurants in den Niederlanden wurde heute bekanntgegeben." Ein Konsortium von fünf Papa John's-Franchisenehmern in Großbritannien halte die exklusiven Rechte dort. Die Eröffnung der ersten Filiale sei für diesen Sommer vorgesehen.

Hygienemängel setzen Chipotle weiter zu

Wie schnell der Ruf eines Unternehmens unter die Räder kommen kann, offenbaren die Probleme beim erfolgsverwöhnten Chipotle. Nachdem erste Kunden im Anschluss an den Besuch von Chipotle-Gaststätten in den Bundesstaaten Oregon und Washington im Oktober vergangenen Jahres über Durchfall klagten, bleiben die Kunden zunehmend aus. Zu den Umsatzeinbußen im letzten Quartal 2015 habe das überwiegend in den USA aktive Unternehmen nun auch für Februar und Anfang März enttäuschende Verkäufe gemeldet und die Prognosen zurück geschraubt. Die Serie an lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen sei der Hauptgrund für den ersten Chipotle-Quartalsverlust als börsennotiertes Unternehmen. Die Aktie des mit "Food with Integrity" werbenden Konzerns hat seit Oktober von 653 auf 450 Euro nachgegeben. Das entspricht einem Rückgang um rund 30 Prozent.

von: Iris Merker

© 17. März 2016 - Deutsche Börse AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

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