Clinton gerät wegen "Top Secret"-E-Mails unter Druck

Clinton gerät wegen
30.01.2016 13:12:04

Washington (Reuters) - Kurz vor der ersten Vorwahl in den USA gerät US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wegen der E-Mail-Affäre in Bedrängnis.

Das US-Außenministerium stufte 22 Mails, die Clinton zu ihrer Zeit als Außenministerium von 2009 bis 2013 über einen privaten Server abwickelte, als "Top Secret" ein. Wegen des vertraulichen Inhalts würden die Mails unter Verschluss gehalten, sagte der Sprecher des Ministeriums am Freitag. Zum Zeitpunkt ihres Versendens seien die Schriftstücke noch nicht als geheim klassifiziert gewesen. Clintons Wahlkampfteam bezeichnete die Entscheidung als bürokratisches Gerangel und übertrieben. Die Mails sollten zugänglich gemacht werden. Die Überprüfung vor der Veröffentlichung sorgte aber für Streit zwischen dem Außenministerium und dem Geheimdienst.

Die Einstufung der 22 Mails als streng geheim kommt für Clinton zur Unzeit. Am Montag findet in Iowa die erste Urwahl statt, der traditionelle Auftakt der Vorwahl-Phase, bei der die Bewerber um das Präsidentenamt Delegiertenstimmen ihrer Partei sammeln. Ein erster Trend könnte sich abzeichnen. Die Affäre um die Mails könnte für Clinton ein Hindernis auf dem Weg in das Weiße Haus sein. Viele Wähler trauen der Frau von Ex-Präsident Bill Clinton nicht.

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