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Commerzbank-Aktie: So tief kann das Papier noch fallen

Commerzbank-Aktie: So tief kann das Papier noch fallen

WKN: CBK100 ISIN: DE000CBK1001 Commerzbank

6,00 EUR
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26.08.2016 - 17:55
12.02.2016 07:37:00

Die Commerzbank-Aktien legten am Mittwoch um 8,2 Prozent zu. Der "Dreh" nach oben ist damit aber noch nicht geschafft: Gewinnmitnahmen drücken die Papiere am Donnerstagmorgen nach unten. Wie Anleger davon auf der Short-Seite profitieren können. Von Manfred Ries



Ausgangssituation und Signal


Die Marktteilnehmer neigen zur Übertreibung - auf beiden Seiten! Sieben Wochen am Stück sind die Aktien der Commerzbank gefallen und haben dabei seit Jahresbeginn 33 Prozent an Wert verloren. Zu viel des Guten, dachten sich Anleger am Mittwoch offenbar und nutzten die allgemein freundliche Stimmung an den Aktienmärkten um bei den Commerzbank-Aktien zuzugreifen. Und so trieben die Käufer den Wert im gestrigen Handelstag über die Marke von 6,60 Euro bis auf ein Tageshoch von 6,928 Euro. Der kräftige Aufwärtsschub vom Vortag animiert andererseits aber auch zu Gewinnmitnahmen, die wir heute Morgen sehen. Denn die Börsenakteure zeigen sich verängstigt, was sich auch in anziehenden Notierungen bei den Edelmetallen widerspiegelt: So notiert Gold mit aktuell 1207 US-Dollar wieder oberhalb der bedeutsamen 1200er-Marke.

Die gestrige Aufwärtsbewegung bei der Commerzbank könnte damit schnell wieder passé sein. Jedenfalls dürften Anleger geneigt sein, Buchgewinne schnell abzugreifen, zumal auch die Märkte in den USA und in Asien schwächer tendierten. Der bestehende Abgabedruck bei der Commerzbank-Aktie wird gerade im Stundenchart ersichtlich, wo es gestern bei Notierungen um 6,928 Euro zu Glattstellungen kam. Daraus lässt sich eine Trading-Spanne herleiten, die sich zwischen 6,66 Euro (Unterstützung) und 6,93 Euro (Widerstand) erstreckt. Die Eröffnungskurse lagen heute Morgen mit 6,65 Euro bereits unterhalb dieser Unterstützung.

Empfehlung



Aus charttechnischer Sicht ist mit von einer Fortschreibung des übergeordneten Abwärtstrends auszugehen. Dies umso mehr, wenn auch die Marke von 6,40 Euro fallen sollte. Verstärkt sich der Abgabedruck, ist von einem neuerlichen Test des bisherigen Jahrestiefs bei 6,21 Euro auszugehen. Weiter abwärts betrachtet stünde die Marke von 6 Euro als Unterstützung bereit, bzw. - wenn alle Stricke reißen - das langfristige Tief vom Juli 2013 bei 5,56 Euro. Abwärtspotenzial ist also noch immer vorhanden, trotz der Euphorie vom Mittwoch. Halten wir uns das Jahrestief bei 6,21 Euro als potenzielles erstes Kursziel vor Augen, so eröffnet sich Tradern auf der Short-Seite, gehebelt um den Faktor 7,2, ein potenzieller Gewinn von rund 46 Prozent - mit der Option auf mehr.

Stundenchart





Tageschart





Wochenchart





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Bildquelle: Lisi Niesner/Reuters

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