DGAP-News: Salzgitter AG: Eckdaten des Geschäftsjahres 2015

DGAP-News: Salzgitter AG: Eckdaten des Geschäftsjahres 2015

WKN: 620200 ISIN: DE0006202005 Salzgitter

34,26 EUR
-0,85 EUR -2,42 %
09.12.2016 - 18:57
26.02.2016 07:29:39

Salzgitter AG: Eckdaten des Geschäftsjahres 2015

DGAP-News: Salzgitter AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

Salzgitter AG: Eckdaten des Geschäftsjahres 2015

26.02.2016 / 07:30

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Salzgitter-Konzern erstmals seit 2011 mit positivem Jahresergebnis

- Entscheidende Ergebniswirkung des Programms "Salzgitter AG 2015"

- Solide Bilanz: Eigenkapitalquote 35 %; Nettofinanzposition trotz

widriger Marktbedingungen und Einmalbelastungen auf 415 Mio. EUR

gestiegen

- Prognose für das Geschäftsjahr 2016:

- operatives Vorsteuerergebnis in etwa ausgeglichen sowie

- eine knapp positive Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE)

In einem nach wie vor herausfordernden europäischen Stahlmarktumfeld, das

sich im Jahresverlauf aufgrund massiv gestiegener chinesischer Importe zu

Dumpingpreisen zunehmend eintrübte, erzielte der Salzgitter-Konzern

erstmals seit 2011 ein positives Vorsteuerergebnis. Damit steigerte das

Unternehmen - trotz saldiert -73,8 Mio. EUR Ergebnisbelastungen aus

Einmaleffekten - sein Resultat gegenüber dem Vorjahr um fast 30 Mio. EUR

und schloss - wie prognostiziert - mit einem Gewinn vor Steuern im unteren

zweistelligen Millionen-Euro-Bereich ab. Hierzu trug vor allem das Ende

2015 zu mehr als drei Vierteln umgesetzte konzernweite

Restrukturierungsprogramm "Salzgitter AG 2015" bei. Die ohnehin schon

solide Bilanz- und Finanzstruktur konnte mit der auf 35 % gewachsenen

Eigenkapitalquote und einer auf 415 Mio. EUR erhöhten Nettofinanzposition

nochmals gefestigt werden.

Der Außenumsatz des Salzgitter-Konzerns (8.618,4 Mio. EUR; 2014: 9.040,2

Mio. EUR) reduzierte sich aufgrund rückläufiger Durchschnittserlöse für

Stahlerzeugnisse. Das Ergebnis vor Steuern stieg auf 12,6 Mio. EUR

(2014:-15,2 Mio. EUR). Darin sind 21,8 Mio. EUR Ergebnisbeitrag des

Aurubis-Engagements (2014: 31,2 Mio. EUR) sowie per Saldo -73,8 Mio. EUR

Ergebnisbelastungen aus der Zustellung eines Hochofens im Hüttenwerk

Salzgitter und aus bilanziellen Einmaleffekten enthalten. Das

Nachsteuerresultat betrug -45,5 Mio. EUR (2014: -31,9 Mio. EUR); es enthält

26,5 Mio. EUR Steueraufwand wegen eventueller Belastungen aus einem im

Januar 2016 ergangenen BFH-Urteil zur "Aktienleihe". Es ergaben sich somit

-0,89 EUR Ergebnis je Aktie (2014: -0,64 EUR) sowie 2,1 % Verzinsung des

eingesetzten Kapitals (ROCE, 2014: 1,8 %).

Der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhrmann erklärte

hierzu: "Das erstmals seit 2011 wieder positive Vorsteuerergebnis, das in

einem äußerst widrigen Marktumfeld erwirtschaftet wurde, markiert einen

Meilenstein. Der Salzgitter-Konzern hat die Wirksamkeit der seit 2012 in

Gang gesetzten Selbsthilfemaßnahmen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Im

neuen Geschäftsjahr bleiben die Herausforderungen angesichts der in die

Europäische Union flutenden Stahlimporte sowie der nach wie vor im Raum

stehenden Verschärfung der energie- und umweltpolitischen Rahmenbedingungen

enorm. Wir werden daher in unseren Anstrengungen, den Salzgitter-Konzern

weiter zu optimieren, nicht nachlassen. Die jüngst eingeleiteten, teilweise

schon beschlossenen und dringend notwendigen handelspolitischen

Schutzmaßnahmen der EU, erste Belebungssignale im Großrohrgeschäft wie auch

der zuletzt gestoppte Preisverfall für viele Stahlprodukte lassen uns

dennoch verhalten optimistisch nach vorn blicken."

Entwicklung der Geschäftsbereiche

Das Marktumfeld des Geschäftsbereiches Flachstahl verzeichnete 2015

erheblich angestiegene Einfuhren aus China, die bei gleichzeitig

nachgebenden Rohstoffpreisen zu massivem Erlös- und Margendruck führten.

Verbunden mit einem leichten Absatzrückgang resultierte dies in der

Reduzierung des Außenumsatzes auf 1.922,5 Mio. EUR (2014: 2.060,1 Mio.

EUR). Das Vorsteuerergebnis des Geschäftsbereiches (-26,0 Mio. EUR; 2014:

-8,8 Mio. EUR) war aufgrund der einmaligen Ergebnisbelastung aus der

Hochofenzustellung bei der Salzgitter Flachstahl GmbH

(-41,9 Mio. EUR) niedriger als ein Jahr zuvor. Ohne diesen Effekt hätte das

Segment einen Vorsteuergewinn ausgewiesen.

Der Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl bewegte sich im

Berichtszeitraum ebenfalls in von immensem Wettbewerbsdruck

gekennzeichneten Märkten; importbedingt insbesondere im Grobblechsegment.

Die Versandmenge der Division blieb stabil, der Außenumsatz verringerte

sich angesichts gesunkener Erlöse (908,8 Mio. EUR; 2014: 1.118,8 Mio. EUR).

Der Bereich verbesserte sein Resultat gegenüber dem Vorjahr erheblich, wies

jedoch erneut ein negatives Vorsteuerergebnis (-68,0 Mio. EUR; 2014: -130,0

Mio. EUR) aus. Hierin spiegelt sich schwerpunktmäßig der Verlust der HSP

Hoesch Spundwand und Profil GmbH von -56,9 Mio. EUR wider, der -29,4 Mio.

EUR Sonderbelastungen aus der im Dezember 2015 erfolgten Stilllegung

beinhaltet. Darüber hinaus enthält das Resultat des Segments -7,0 Mio. EUR

der Ilsenburger Grobblech GmbH zuzurechnenden Aufwand aus der

Hochofenzustellung.

Die Situation des europäischen Rohrmarktes blieb 2015 herausfordernd. Der

Außenumsatz des Geschäftsbereiches Energie sank entsprechend auf 1.062,6

Mio. EUR (2014: 1.226,5 Mio. EUR). Dennoch erwirtschaftete die Division

2015 ein positives Vorsteuerergebnis, nachdem sie im Vorjahr noch einen

deutlichen Verlust ausgewiesen hatte (2,2 Mio. EUR, 2014: -40,6 Mio. EUR).

Die EUROPIPE-Gruppe erzielte dank der guten Geschäftslage der

US-Gesellschaften und ungeachtet 10,0 Mio. EUR Rückstellungen für

Restrukturierungsmaßnahmen der EUROPIPE France S.A. einen Gewinn.

Der Absatz des Geschäftsbereiches Handel legte vor allem wegen der robusten

Entwicklung des internationalen Tradings im Vorjahresvergleich zu. Der

Außenumsatz fiel preisbedingt gegenüber 2014 zurück (3.210,7 Mio. EUR;

2014: 3.254,8 Mio. EUR). Die Sparte erzielte mit 32,2 Mio. EUR (2014: 60,1

Mio. EUR) einen durchaus erfreulichen Gewinn vor Steuern, der vom guten

Vorsteuerergebnis des internationalen Tradings sowie in Summe 27,0 Mio. EUR

Dividendenerträgen nicht konsolidierter Tochtergesellschaften und

bilanziellen Einmaleffekten getragen wurde.

Primär wegen der Entwicklung der KHS-Gruppe wuchs der Außenumsatz des

Geschäftsbereiches Technologie gegenüber dem Vorjahr deutlich (1.309,4 Mio.

EUR; 2014: 1.198,2 Mio. EUR). Angesichts einer Belebung der

Investitionstätigkeit des Automotive-Sektors verbuchte auch die KDE-Gruppe

ein erhebliches Plus, die KDS konnte dagegen die Rekordmarke des letzten

Jahres nicht einstellen. In einem nach wie vor wettbewerbsintensiven Umfeld

erwirtschaftete das Segment mit 24,6 Mio. EUR Vorsteuergewinn in 2015 ein

vorzeigbares Resultat auf dem Niveau des Vorjahres (2014: 25,2 Mio. EUR).

Der Außenumsatz des Bereiches Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung

erhöhte sich im Geschäftsjahr 2015 auf 204,5 Mio. EUR (2014: 181,9 Mio.

EUR). Der Gewinn vor Steuern betrug 47,5 Mio. EUR und war damit niedriger

als im Vorjahr (2014: 78,9 Mio. EUR). Darin enthalten ist der Beitrag des

Aurubis-Engagements in Höhe von 21,8 Mio. EUR (2014: 31,2 Mio. EUR). Ein

geringeres Zinsergebnis aus dem Cash-Management des Konzern-Finanzkreises

sowie 12,5 Mio. EUR zurückgestelltes Zinsrisiko aus der möglichen

steuerlichen Nichtanerkennung der in früheren Jahren getätigten

Wertpapierleihegeschäfte wirkten gegenläufig.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 wird dem Aufsichtsrat

anlässlich seiner nächsten Sitzung zur Billigung vorgelegt und am 18. März

2016 in vollständiger Fassung veröffentlicht.

Ausblick

Prognosen zur Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Situation sind schon

grundsätzlich, besonders aber im gegenwärtigen politischen und

wirtschaftlichen Umfeld von hoher Unsicherheit geprägt. Die folgenden

zukunftsbezogenen Aussagen zu den einzelnen Geschäftsbereichen

unterstellen, dass es in Europa nicht zu einer rezessiven Entwicklung

kommen wird. Vielmehr erwarten wir für unsere anhaltend umkämpften

Hauptmärkte im laufenden Geschäftsjahr eine moderate konjunkturelle

Erholung.

Vor diesem Hintergrund gehen die Geschäftsbereiche von nachstehendem

Verlauf des Geschäftsjahres 2016 aus:

Die Aktivitäten der Gesellschaften des Geschäftsbereiches Flachstahl sind

im laufenden Geschäftsjahr äußerst herausfordernden Rahmenbedingungen

unterworfen. Die kundenseitigen Forderungen nach Weitergabe der günstigen

Rohstoff-Beschaffungspreise einerseits und das seit dem zweiten Halbjahr

2015 stark angestiegene Volumen an Billig-Importen aus China in den

europäischen Stahlmarkt andererseits führen zu einem erheblichen

Preisdruck. Die mit weitem Abstand größte Gesellschaft der Sparte, die

Salzgitter Flachstahl GmbH, rechnet ab dem zweiten Halbjahr 2016 - abhängig

vom Inkrafttreten von Anti-Dumping-Maßnahmen der Europäischen Union (EU) -

mit einer Erlösstabilisierung. Inzwischen sind seitens der EU

Anti-Dumping-Maßnahmen für Kaltfeinblech beschlossen worden; ein Entscheid

über entsprechende Maßnahmen gegen gedumpte Importe von Warmbreitband und

Grobblech wird zur zweiten Jahreshälfte erwartet. Unter der Annahme einer

nach wie vor zufriedenstellenden Nachfrage sowie gestützt durch weitere

Einsparungen auf der Kostenseite gehen wir von einem im Vergleich zum

Vorjahr in etwa stabilen Umsatz und einem geringfügig verschlechterten

Vorsteuerergebnis aus. Zu berücksichtigen ist, dass Vorjahresumsatz und

-ergebnis von der Neuzustellung eines der Großhochöfen in Salzgitter

belastet waren.

Der Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl ist im laufenden Jahr

ebenfalls einem diffizilen Marktumfeld ausgesetzt. Vor allem die

Grobblechwalzwerke sind mit einem teilweise ruinösen Preisverfall als Folge

der Importflut konfrontiert. Beantragte Anti-Dumping-Maßnahmen für dieses

Produktsegment könnten frühestens im zweiten Halbjahr für eine gewisse

Entspannung sorgen. Zudem ist die Auslastung der Salzgitter Mannesmann

Grobblech GmbH in hohem Maße von der Realisierung weiterer

Großrohr-Projekte abhängig. Für beide Werke sind umfassende Kostensenkungs-

und Effizienzsteigerungsmaßnahmen erforderlich. Einhergehend mit einer

Normalisierung der Schrottpreisentwicklung erwartet die Peiner Träger GmbH

ein etwas geringeres, jedoch abermals positives Vorsteuerergebnis. Zusammen

mit dem Entfall der Verluste aus dem zum Jahresende 2015 eingestellten

Geschäftsbetrieb der HSP Hoesch Spundwand GmbH wird dies jedoch kaum

ausreichen, um das Defizit der Grobblechwalzwerke zu kompensieren. Wir

gehen dennoch für den Geschäftsbereich von einer signifikanten Reduzierung

des Vorsteuerverlustes aus. Vor allem erlösbedingt, aber auch aufgrund des

Entfalls des Spundwandgeschäfts, wird mit einem spürbar geringeren Umsatz

gerechnet.

Die Gesellschaften im Geschäftsbereich Energie agieren 2016 in

unterschiedlich ergiebigen Märkten. Die Vergabe von Großprojekten im

europäischen Großrohrmarkt hängt auch von geopolitischen Überlegungen ab,

weltweit hemmt zudem der niedrige Öl- und Gaspreis die

Investitionsbereitschaft der Kunden. Dennoch konnten 2016 bereits erste

beschäftigungssichernde Aufträge akquiriert werden. Im Bereich der

mittleren Leitungsrohre wird aufgrund der geringen Energiepreise eine

weiterhin zurückhaltende Nachfrage erwartet; Kapazitätsanpassungen und

Kostensenkungen werden derzeit vorbereitet und sollen im Laufe des Jahres

umgesetzt werden. Die Präzisrohrgesellschaften kalkulieren mit einer

stabilen Nachfrage der Automobilhersteller, während die Märkte der

Produktsegmente Energie und Industrie einem harten Wettbewerb ausgesetzt

bleiben dürften. Im Bereich der nahtlosen Edelstahlrohre gehen wir von

einer Wiederbelebung aller Produktbereiche im zweiten Halbjahr aus.

Schwächere Erlöse werden in Summe zu einem leicht geringeren Umsatz führen,

das Vorsteuerergebnis sollte auf Vorjahresniveau auskommen.

Für 2016 prognostiziert der Geschäftsbereich Handel eine Stabilisierung des

Preisniveaus sowie eine Nachfrageerholung. Das internationale Trading

erwartet aufgrund der Belebung von Projektvergaben eine Absatzsteigerung.

Im lagerhaltenden Handel sollen die Erhöhung der Anarbeitungskapazitäten

und die Ausweitung des Kundenstamms im Rahmen der intensiveren

Digitalisierung des Vertriebs Wachstumsimpulse liefern. Die

ergebnisstützenden Sondereinflüsse aus 2015 werden sich im Geschäftsjahr

2016 nicht wiederholen, was sich in einem deutlich niedrigeren

Vorsteuerergebnis widerspiegeln sollte. Um diese Effekte bereinigt, geht

der Geschäftsbereich von einem in Summe leicht gesteigerten Umsatz sowie

einer merklichen Verbesserung des unterliegenden Ergebnisses aus. Dies wird

auch von absehbaren Restrukturierungserfolgen bei der Salzgitter Mannesmann

Stahlhandel GmbH und der strategischen Neuausrichtung der Universal Eisen

und Stahl GmbH auf margenstarke Individualgeschäfte gestützt werden.

Aufsetzend auf einem hohen Auftragsbestand antizipiert der Geschäftsbereich

Technologie eine stabile Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Vor dem

Hintergrund des andauernd preislich umkämpften Projektgeschäftes soll

Wachstum in profitablen Produktsegmenten sowie mithilfe des zusätzlichen

Ausbaus des Servicegeschäftes generiert werden, sodass die KHS-Gruppe

mindestens ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet. Daneben sollen vor

allem weitere Effizienzsteigerungen aus dem Programm "Fit4Future 2.0"

positive Wirkung entfalten. Die Aussichten für die Klöckner DESMA

Schuhmaschinen GmbH und die KDE-Gruppe sind ebenfalls vielversprechend.

Für den Bereich Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung, der

hauptsächlich von den Kosten für die Management-Holding, stichtagsbezogenen

Bewertungseffekten aus Devisen- und Derivatepositionen, den Ergebnissen

hier erfasster Dienstleistungsunternehmen sowie der weiteren Beteiligungen

inklusive der Aurubis AG geprägt ist, wird ein etwa ein Drittel unterhalb

des vergleichsweise hohen Vorjahresniveaus auskommendes Vorsteuerresultat

unterstellt.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Verhältnisse besonders im Walzstahl- und

Röhrenmarkt, unter Berücksichtigung weiterer positiver Effekte des

Konzernprogramms "Salzgitter AG 2015" sowie aus zusätzlichen

unternehmensindividuellen Maßnahmen, gehen wir für den Salzgitter-Konzern

im Jahr 2016 von

- einem annähernd stabilen Umsatz von rund 8,6 Milliarden Euro,

- einem operativ in etwa ausgeglichenen Vorsteuerergebnis - abhängig von

der zeitlichen Wirkung von Anti-Dumping-Maßnahmen und vor Einmalaufwand

für punktuelle, strukturverbessernde Maßnahmen im Konzern - sowie

- einer knapp positiven Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) aus.

Wie schon in den vergangenen Jahren weisen wir darauf hin, dass Chancen und

Risiken aus aktuell nicht absehbaren Erlös-, Vormaterialpreis- und

Beschäftigungsentwicklungen sowie Veränderungen von Währungsparitäten den

Verlauf des Geschäftsjahres 2016 erheblich beeinflussen können. Die hieraus

resultierende Schwankungsbreite des Konzernergebnisses vor Steuern kann -

wie die aktuellen Ereignisse zeigen - ein beträchtliches Ausmaß sowohl in

negativer als auch positiver Richtung annehmen. Die Dimension dessen wird

deutlich, wenn man unterstellt, dass bei rund 12 Mio. t abgesetzten

Stahlerzeugnissen der Geschäftsbereiche Flachstahl, Grobblech /

Profilstahl, Energie und Handel im Schnitt 10 EUR Margenveränderung pro

Tonne bereits ausreichen, um 120 Mio. EUR jährliche Ergebnisvarianz zu

verursachen. Darüber hinaus begrenzen volatile Rohstoffkosten sowie kürzere

Vertragslaufzeiten auf der Beschaffungs- genauso wie auf der Absatzseite

die Planungssicherheit des Unternehmens.

Disclaimer: Einige der in dieser Mitteilung gemachten Aussagen haben den

Charakter von Prognosen bzw. können als solche interpretiert werden. Sie

sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und gelten naturgemäß unter

der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbare Verschlechterung der

Konjunktur und der spezifischen Marktlage für die Gesellschaften in den

Unternehmensbereichen eintritt, sondern sich die Grundlagen der Planungen

und Vorschauen in dem Umfang und dem zeitlichen Rahmen wie erwartet als

zutreffend erweisen. Die Gesellschaft übernimmt - unbeschadet bestehender

gesetzlicher, insbesondere kapitalmarktrechtlicher Anforderungen - keine

Verpflichtung, vorausblickende Aussagen, die ausschließlich auf den

Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren, laufend zu aktualisieren.

^

2015 2014

Außenumsatz Mio. EUR 8.618,4 9.040,2

Geschäftsbereich Flachstahl Mio. EUR 1.922,5 2.060,1

Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl Mio. EUR 908,8 1.118,8

Geschäftsbereich Energie Mio. EUR 1.062,6 1.226,5

Geschäftsbereich Handel Mio. EUR 3.210,7 3.254,8

Geschäftsbereich Technologie Mio. EUR 1.309,4 1.198,2

Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung Mio. EUR 204,5 181,9

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. EUR 12,6 - 15,2

Geschäftsbereich Flachstahl Mio. EUR - 26,0 - 8,8

Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl Mio. EUR - 68,0 - 130,0

Geschäftsbereich Energie Mio. EUR 2,2 - 40,6

Geschäftsbereich Handel Mio. EUR 32,2 60,1

Geschäftsbereich Technologie Mio. EUR 24,6 25,2

Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung Mio. EUR 47,5 78,9

Jahresüberschuss/-fehlbetrag Mio. EUR - 45,5 - 31,9

Ergebnis je Aktie - unverwässert EUR - 0,89 - 0,64

Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE)1) % 2,1 1,8

°

Ausweis der Finanzdaten gemäß IFRS

1) ROCE = EBIT (= EBT + Zinsaufwand ohne Zinsanteil der Zuführung zu

Pensionsrückstellungen) zu Summe aus Eigenkapital (ohne Berechnung latenter

Steuern), Steuerrückstellungen, zinspflichtigen Verbindlichkeiten (ohne

Pensionsrückstellungen) und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing,

Forfaitierung

Kontakt:

Markus Heidler

Leiter Investor Relations

Salzgitter AG

Eisenhüttenstraße 99

38239 Salzgitter

Telefon +49 5341 21-6105

Telefax +49 5341 21-2570

EMail: ir@salzgitter-ag.de

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26.02.2016 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,

Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: Salzgitter AG

Eisenhüttenstraße 99

38239 Salzgitter

Deutschland

Telefon: +49 5341 21-01

Fax: +49 5341 21-2727

E-Mail: info@salzgitter-ag.de

Internet: www.salzgitter-ag.de

ISIN: DE0006202005

WKN: 620200

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard),

Hannover; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg,

München, Stuttgart; Terminbörse EUREX

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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440451 26.02.2016

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