DGAP-News: Wacker Chemie AG: WACKER ERWARTET IM GESCHÄFTSJAHR 2016 ZUWÄCHSE BEIM UMSATZ UND BEIM BEREINIGTEN EBITDA

DGAP-News: Wacker Chemie AG: WACKER ERWARTET IM GESCHÄFTSJAHR 2016 ZUWÄCHSE BEIM UMSATZ UND BEIM BEREINIGTEN EBITDA

WKN: WCH888 ISIN: DE000WCH8881 WACKER CHEMIE AG

87,50 EUR
4,06 EUR 4,87 %
30.08.2016 - 14:43
17.03.2016 07:18:40

Wacker Chemie AG: WACKER ERWARTET IM GESCHÄFTSJAHR 2016 ZUWÄCHSE BEIM UMSATZ UND BEIM BEREINIGTEN EBITDA

DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

Wacker Chemie AG: WACKER ERWARTET IM GESCHÄFTSJAHR 2016 ZUWÄCHSE BEIM UMSATZ

UND BEIM BEREINIGTEN EBITDA

17.03.2016 / 07:14

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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- UMSATZ IM GESCHÄFTSJAHR 2015 MIT 5,3 MRD. EUR UM RUND 10 PROZENT ÜBER

VORJAHR

- EBITDA DES GESAMTJAHRES LIEGT MIT 1,05 MRD. EUR TROTZ GERINGERER

SONDERERTRÄGE AUF VORJAHRESNIVEAU

- JAHRESERGEBNIS STEIGT UM 24 PROZENT AUF 242 MIO. EUR

- DIVIDENDE WIRD UM 33 PROZENT AUF 2,00 EUR JE AKTIE ANGEHOBEN

- IM GESAMTJAHR 2016 ERWARTET WACKER EIN LEICHTES WACHSTUM BEIM UMSATZ,

EBITDA SOLL BEREINIGT UM SONDERERTRÄGE LEICHT ANSTEIGEN

- INVESTITIONEN WERDEN SICH IM LAUFENDEN JAHR MIT RUND 425 MIO. EUR ETWA

HALBIEREN, NETTO-CASHFLOW SOLL DESHALB DEUTLICH POSITIV AUSFALLEN

München, 17. März 2016 - Die Wacker Chemie AG hat im Geschäftsjahr 2015 wie

bereits gemeldet ihr Umsatzziel erreicht und beim Ergebnis die eigenen

Erwartungen leicht übertroffen. Wie der Münchner Chemiekonzern bei der

Vorlage seines Geschäftsberichts heute bekannt gab, wuchs der Konzernumsatz

mit 5,30 Mrd. EUR (Vj. 4,83 Mrd. EUR) gegenüber dem Vorjahr um rund 10

Prozent. Ausschlaggebend für dieses Plus waren höhere Absatzmengen und

positive Währungseffekte. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und

Abschreibungen (EBITDA) belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf 1.048,8 Mio.

EUR (Vj. 1.042,3 Mio. EUR). Das entspricht einer EBITDA-Marge von 19,8

Prozent (Vj. 21,6 Prozent).

Obwohl die Sondererträge aus einbehaltenen erhaltenen Anzahlungen und

Schadenersatzleistungen von Kunden aus der Solarindustrie deutlich geringer

waren als im Jahr 2014, lag das EBITDA auf dem Niveau des Vorjahres. Diese

Sondererträge summierten sich im Gesamtjahr 2015 auf 137,6 Mio. EUR (Vj.

206,3 Mio. EUR). Bereinigt um diesen Effekt belief sich das EBITDA des

abgelaufenen Geschäftsjahres auf 911,2 Mio. EUR (Vj. 836,0 Mio. EUR). Das

ist ein Zuwachs von 9 Prozent. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern

(EBIT) des Geschäftsjahres 2015 ist mit 473,4 Mio. EUR (Vj. 443,3 Mio. EUR)

gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent gewachsen. Unter dem Strich hat WACKER

das Geschäftsjahr 2015 mit einem Konzernergebnis von 241,8 Mio. EUR (Vj.

195,4 Mio. EUR) abgeschlossen. Das sind rund 24 Prozent mehr als vor einem

Jahr.

WACKER will 2016 an seine gute Geschäftsentwicklung in einem volatilem

Umfeld anknüpfen. Im Gesamtjahr will das Unternehmen seinen Umsatz leicht

steigern. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen

(EBITDA) soll auf vergleichbarer Basis - also ohne Sondererträge aus

Schadenersatzzahlungen sowie aus der Auflösung von Vertrags- und

Lieferbeziehungen zu Solarkunden - gegenüber dem Vorjahr ebenfalls leicht

zulegen. Unterstützt wird die Entwicklung durch das stabile Chemiegeschäft

mit seinem breiten Anwendungsspektrum, das im Jahr 2016 weiter wachsen

soll. Der Konzernjahresüberschuss wird aber auf Grund höherer

Abschreibungen voraussichtlich deutlich unter dem Wert des Jahres 2015

liegen. Weitere Faktoren, die das Ergebnis mindern, sind die vor allem im

1. Halbjahr anfallenden Anlaufkosten am neuen Standort Charleston im

US-Bundesstaat Tennessee, die im Jahresvergleich niedrigeren Preise für

Polysilicium und geringere Sondererträge.

In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres hat sich das Geschäft von

WACKER entsprechend den Erwartungen des Unternehmens entwickelt. Während

der Umsatz der Chemiebereiche über dem Vergleichswert aus dem Jahr 2015

liegt, sind Siltronic und WACKER POLYSILICON auf Grund niedrigerer Preise

hinter ihrem Umsatz aus dem Vorjahr zurück. Insgesamt wird WACKER im 1.

Quartal 2016 voraussichtlich einen Konzernumsatz von knapp 1,3 Mrd. EUR

(Vj. 1,33 Mrd. EUR) erwirtschaften. Die Entwicklung des EBITDA wird von den

Anlaufkosten am Standort Charleston beeinflusst, die sich im 1. Quartal auf

rund 30 Mio. EUR belaufen. Das ist ein wesentlicher Grund dafür, dass das

EBITDA des Konzerns im 1. Quartal 2016 zurückgehen wird.

"Die Anlaufkosten am neuen Standort Tennessee beeinflussen in diesem Jahr

unser Ergebnis, wir rechnen aber dennoch mit einem leichten Plus beim

Umsatz und beim bereinigten EBITDA", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am

Donnerstag in München. "Unser Chemiegeschäft, das für fast zwei Drittel

unseres Umsatzes und die Hälfte unseres EBITDA steht, entwickelt sich

weiter sehr erfreulich. Bei den Preisen für Polysilicium sehen wir seit

Januar eine Stabilisierung und sogar einen leichten Anstieg. In unserem

Halbleitergeschäft liegt der Fokus darauf, die Wettbewerbsfähigkeit

auszubauen und weiter konsequent an den Kosten zu arbeiten. Siltronic

rechnet 2016 mit Einsparungen von 30 bis 35 Millionen Euro. Operative

Exzellenz, konsequente Kundenorientierung und Innovationen sind und bleiben

die wichtigsten strategischen Handlungsfelder für unseren geschäftlichen

Erfolg."

Investitionen

Die Investitionen des Konzerns beliefen sich im Geschäftsjahr 2015 auf

834,0 Mio. EUR (Vj. 572,2 Mio. EUR). Das sind knapp 46 Prozent mehr als vor

einem Jahr. Gemessen am Konzernumsatz lag die Investitionsquote von WACKER

im Jahr 2015 damit bei 16 Prozent (Vj. 12 Prozent). Im Mittelpunkt der

Investitionstätigkeit stand nach wie vor der Aufbau des neuen

Polysiliciumstandorts Charleston im US-Bundesstaat Tennessee. Rund 550 Mio.

EUR und damit etwa 65 Prozent der gesamten Investitionen des Jahres 2015

flossen in dieses Projekt. WACKER hat dort wie geplant zum Jahresende mit

der Inbetriebnahme der Anlagen begonnen und Anfang 2016 bereits erstes

Polysilicium produziert. Ein weiterer Schwerpunkt der Investitionstätigkeit

war im Jahr 2015 der Ausbau der Produktionskapazitäten für Polymerprodukte

und Silicone, um das Wachstum im Chemiegeschäft zu begleiten. Dazu zählen

ein neuer Dispersionsreaktor am Standort Calvert City mit einer

Jahreskapazität von 85.000 Tonnen und eine Produktionsanlage für

Dispersionspulver mit einer Jahresleistung von 50.000 Tonnen in Burghausen.

Ebenfalls am Standort Burghausen wurde eine Anlage für modifizierte

Siloxane erweitert. Dieser Zwischenstoff für Silicone geht in eine Reihe

von Endprodukten, beispielsweise in Siliconöle, Emulsionen und Harze.

Mitarbeiter

Steigende Umsätze in den Chemiebereichen und die Inbetriebnahme des neuen

Standorts Charleston in Tennessee haben die Beschäftigung im Konzern

erhöht. Die Zahl der Mitarbeiter stieg im Geschäftsjahr 2015 um rund 270.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 waren weltweit 16.972 Mitarbeiter

(31.12.2014: 16.703 Mitarbeiter) beschäftigt. Das sind 1,6 Prozent mehr als

im Vorjahr. An den deutschen Standorten von WACKER arbeiteten zum Stichtag

12.251 (Vj. 12.366) Mitarbeiter, im Ausland waren es 4.721 (Vj. 4.337).

Netto-Cashflow, Nettofinanzschulden und Eigenkapitalquote

Der Netto-Cashflow des Konzerns ist wie prognostiziert leicht positiv, im

Jahresvergleich aber stark gesunken. Er belief sich auf 22,5 Mio. EUR (Vj.

215,7 Mio. EUR). Die deutlich höheren Investitionen und geringere

Mittelzuflüsse aus Schadenersatzzahlungen von Solarkunden sind die

wesentlichen Gründe für den erwarteten Rückgang. Die Nettofinanzschulden

des Konzerns beliefen sich zum Stichtag 31. Dezember 2015 auf rund 1,07

Mrd. EUR (31.12.2014: 1,08 Mrd. EUR). Sie liegen damit erwartungsgemäß auf

dem Niveau des Vorjahres. Hierzu trug auch der Börsengang der Siltronic AG

bei. Die Bilanzsumme des WACKER-Konzerns hat sich im Vergleich zum Vorjahr

um 317 Mio. EUR erhöht und lag zum 31. Dezember 2015 bei 7,26 Mrd. EUR

(31.12.2014: 6,95 Mrd. EUR). Zu diesem Anstieg um knapp fünf Prozent haben

vor allem Zugänge beim Anlagevermögen und Währungseffekte beigetragen. Das

Eigenkapital des Konzerns belief sich zum Bilanzstichtag auf rund 2,80 Mrd.

EUR (31.12.2014: 1,95 Mrd. EUR). Das entspricht einer Eigenkapitalquote von

38,5 Prozent (31.12.2014: 28,0 Prozent).

Geschäftsbereiche

Der Umsatz im Geschäftsbereich WACKER SILICONES ist im Geschäftsjahr 2015

um 12 Prozent gestiegen. Er erhöhte sich auf 1,94 Mrd. EUR (Vj. 1,73 Mrd.

EUR). Verantwortlich dafür waren in erster Linie höhere Absatzmengen,

positive Währungseffekte und leicht bessere Preise. Noch stärker gewachsen

als der Umsatz ist das EBITDA. Es erhöhte sich um knapp 32 Prozent auf

276,2 Mio. EUR (Vj. 209,8 Mio. EUR). Gebremst wurde die positive

Ergebnisentwicklung durch etwas höhere Rohstoffpreise, vor allem bei

Siliciummetall.

Der Umsatz von WACKER POLYMERS hat 2015 erneut zugelegt. Er erhöhte sich um

gut 11 Prozent auf 1,19 Mrd. EUR (Vj. 1,06 Mrd. EUR). Verantwortlich dafür

sind in erster Linie höhere Absatzmengen bei Dispersionen und

Dispersionspulver sowie positive Währungseffekte. Das EBITDA ist mit 222,2

Mio. EUR (Vj. 149,5 Mio. EUR) um 49 Prozent gewachsen. Hier haben sich der

höhere Umsatz sowie die im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Rohstoffkosten

ausgewirkt.

Ebenfalls einen deutlichen Umsatzanstieg verzeichnete der Geschäftsbereich

WACKER BIOSOLUTIONS. Der Umsatz legte gegenüber dem Vorjahr um rund 12

Prozent auf 197,1 Mio. EUR (Vj. 176,2 Mio. EUR) zu. Höhere Absatzmengen und

positive Währungseffekte haben wesentlich zu diesem Wachstum beigetragen.

Stärker gestiegen als der Umsatz ist das EBITDA. Es erhöhte sich bei leicht

höheren Energie- und Rohstoffkosten um gut 36 Prozent auf 32,2 Mio. EUR

(Vj. 23,6 Mio. EUR).

Der Umsatz von WACKER POLYSILICON ist im Geschäftsjahr 2015 leicht

gestiegen. Er erhöhte sich um gut 1 Prozent auf 1,06 Mrd. EUR (Vj. 1,05

Mrd. EUR). Höhere Absatzmengen konnten die rückläufigen Preise für

Polysilicium mehr als ausgleichen. Mit 56.000 Tonnen (Vj. 51.000 Tonnen)

hat der Geschäftsbereich im vergangenen Jahr mehr Polysilicium verkauft als

im Vorjahr. Das EBITDA ist mit 402,4 Mio. EUR (Vj. 537,0 Mio. EUR) um 25

Prozent unter dem Vorjahr geblieben. Wesentlich für diesen Rückgang waren

geringere Sondererträge aus einbehaltenen Anzahlungen und

Schadenersatzleistungen von Kunden aus der Solarbranche sowie höhere

Anlaufkosten für das Hochfahren der Produktionsanlagen am neuen Standort

Charleston im US-Bundesstaat Tennessee. WACKER POLYSILICON hat im Jahr 2015

Sondererträge aus einbehaltenen Anzahlungen und Schadenersatzleistungen von

137,6 Mio. EUR (Vj. 206,3 Mio. EUR) vereinnahmt.

Siltronic hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen höheren Umsatz erzielt

als im Vorjahr. Er kletterte um 9 Prozent auf 931,3 Mio. EUR (Vj. 853,4

Mio. EUR). Leicht höhere Absatzmengen und positive Währungseffekte sind

dafür verantwortlich. Niedrigere Preise haben das Umsatzwachstum dagegen

gebremst. Das EBITDA hat sich im Vergleich zum Vorjahr um knapp 9 Prozent

auf 124,0 Mio. EUR (Vj. 114,0 Mio. EUR) verbessert. Positiv beeinflusst

wurde die EBITDA-Entwicklung durch weitere Maßnahmen zur Kostensenkung und

die gute Produktionsauslastung. Verluste aus der Währungssicherung haben

das EBITDA dagegen gemindert.

Vorschlag zur Gewinnverwendung

Die Wacker Chemie AG weist für das Jahr 2015 nach handelsrechtlichen

Vorschriften einen Bilanzgewinn von 1.221,8 Mio. EUR aus. Vorstand und

Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Dividende von 2,00 EUR (Vj.

1,50 EUR) je Aktie vor. Bezogen auf die am 31. Dezember 2015

dividendenberechtigten Aktien entspricht die Bardividende einer

Ausschüttungssumme von 99,4 Mio. EUR. Bezogen auf den durchschnittlichen

Börsenkurs der WACKER-Aktie im Jahr 2015 ergibt sich eine Dividendenrendite

von 2,21 Prozent.

Ausblick

Konjunkturforscher gehen davon aus, dass die Weltwirtschaft 2016 weiter

wachsen wird. Die US-Wirtschaft soll im Vergleich zum abgelaufenen Jahr

weiter robust wachsen, in Asien wird sich die Dynamik dagegen etwas

abschwächen. In Europa setzt sich die Erholung nach Ansicht der

Marktexperten auf niedrigem Niveau fort. Die Risiken aus den

wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Jahr 2016 haben sich in den

vergangenen Monaten erhöht. Vor allem das schwächere Wirtschaftswachstum in

China und der stark fallende Ölpreis haben die Aussichten für das weitere

Wachstum der Weltwirtschaft eingetrübt. WACKER geht davon aus, dass die

weltweite Wirtschaftsleistung trotz dieser erschwerten Rahmenbedingungen in

diesem Jahr zunimmt.

In seinem Chemiegeschäft sieht WACKER für 2015 gute Chancen für weiteres

Wachstum. Die Umsätze in allen drei Chemiebereichen sollen jeweils im

mittleren einstelligen Prozentbereich steigen. Bei Siliconen und

Polymerprodukten wird das Umsatzwachstum von allen Geschäftseinheiten

getragen. WACKER BIOSOLUTIONS sieht vor allem in seinem Geschäft mit

Pharmaproteinen weiteres Potenzial. Auch im Bereich Ernährung wird dank

neuer Produktentwicklungen ein Umsatzplus erwartet. Das EBITDA von WACKER

SILICONES soll deutlich über dem Vorjahr liegen. WACKER POLYMERS will sein

EBITDA gegenüber dem Vorjahr leicht steigern. Das EBITDA von WACKER

BIOSOLUTIONS soll 2016 auf dem Niveau des Vorjahres liegen.

Das Polysiliciumgeschäft von WACKER soll im Jahr 2016 auf Grund der neuen

Produktionskapazitäten am Standort Charleston im US-Bundesstaat Tennessee

in den Absatzmengen wachsen. Das Unternehmen geht davon aus, dass der

Photovoltaikmarkt sein Wachstum weiter fortsetzen wird. Auf Grund des im

Jahresvergleich niedrigeren Preisniveaus bei Solarsilicium erwartet WACKER

POLYSILICON aber trotz des Mengenwachstums nur einen geringen

Umsatzanstieg. Wegen der Anlaufkosten für das Hochfahren der

Polysiliciumproduktion am neuen Standort Charleston rechnet der

Geschäftsbereich mit einem deutlichen Rückgang des EBITDA. Die im Vergleich

zum Vorjahr geringeren Sondererträge aus einbehaltenen Vorauszahlungen und

Schadenersatzleistungen werden das EBITDA von WACKER POLYSILICON zusätzlich

mindern.

In seinem Halbleitergeschäft geht WACKER von einem leichten Umsatzrückgang

im Jahr 2016 aus. Verantwortlich dafür sind niedrigere Absatzpreise. Bei

300-mm-Siliciumwafern rechnet das Unternehmen damit, dass der Markt weiter

wächst. Maßnahmen zur Kostenoptimierung sowie niedrige Kosten aus

Währungssicherungsgeschäften werden sich positiv auf das EBITDA auswirken.

Das EBITDA wird deshalb gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich deutlich

steigen.

Insgesamt erwartet WACKER im Geschäftsjahr 2016 beim Konzernumsatz ein

Plus im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Das Ergebnis vor Zinsen,

Steuern und Abschreibungen soll auf vergleichbarer Basis ohne

Berücksichtigung von Sondererträgen leicht ansteigen. Die EBITDA-Marge wird

dagegen etwas geringer ausfallen, da keine wesentlichen Sondererträge

erwartet werden. Dazu kommen weitere Anlaufkosten für den neuen

Produktionsstandort in Charleston im US-Bundesstaat Tennessee. Die

Investitionen werden mit rund 425 Mio. EUR wesentlich geringer sein als im

Vorjahr. Die Abschreibungen liegen bei rund 720 Mio. EUR und damit deutlich

über dem Niveau des Vorjahres. Das Konzernergebnis soll im Vergleich zum

Vorjahr deutlich niedriger ausfallen. WACKER erwartet einen deutlich

positiven Netto-Cashflow. Die Nettofinanzschulden werden auf

Vorjahresniveau liegen.

Eckdaten WACKER-Konzern

^

Veränd.

Ergebnis / Rendite 2015 2014 in %

Umsatz Mio. EUR 5.296,2 4.826,4 9,7

EBITDA1 Mio. EUR 1.048,8 1.042,3 0,6

EBITDA-Marge2 % 19,8 21,6 n.a.

EBIT3 Mio. EUR 473,4 443,3 6,8

EBIT-Marge2 % 8,9 9,2 n.a.

Finanzergebnis Mo. EUR -66,7 -78,1 -14,6

Ergebnis vor Ertragsteuern Mio. EUR 406,7 365,2 11,4

Jahresergebnis Mio. EUR 241,8 195,4 23,7

Ergebnis je Aktie EUR 4,97 4,10 21,1

Kapitalrendite (ROCE) % 8,1 8,4 n.a.

Bilanz / Cashflow

Bilanzsumme Mio. EUR 7.264,4 6.947,2 4,6

Eigenkapital Mio. EUR 2.795,1 1.946,5 43,6

Eigenkapitalquote % 38,5 28,0 n.a.

Finanzverbindlichkeiten Mio. EUR 1.455,4 1.601,5 -9,1

Nettofinanzschulden4 Mio. EUR 1.074,0 1.080,6 -0,6

Investitionen (inkl. Finanzanlagen) Mio. EUR 834,0 572,2 45,8

Abschreibungen (inkl. Finanzanlagen Mio. EUR 575,1 599,0 -3,9

Netto-Cashflow5 Mio. EUR 22,5 215,7 -89,6

Forschung

Forschungsaufwand Mio. EUR 175,3 183,1 -4,3

Mitarbeiter

Personalaufwand Mio. EUR 1.350,1 1.246,9 8,3

Beschäftigte (Stand 31.12.) Anzahl 16.972 16.703 1,6

°

1 EBITDA ist EBIT vor Abschreibungen/Zuschreibungen auf Anlagevermögen.

2 Margen sind jeweils bezogen auf die Umsatzerlöse.

3 EBIT ist das Ergebnis fortgeführter Geschäftstätigkeiten für die

betreffende Berichtsperiode vor Zins- und übrigem Finanzergebnis und

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.

4 Summe aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, lang- und

kurzfristigen Wertpapieren und lang- und kurzfristigen Finanzschulden.

5 Summe aus Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit ohne die

Veränderung der erhaltenen Anzahlungen und dem Cashflow aus langfristiger

Investitionstätigkeit (ohne Wertpapiere) inklusive Zugänge aus

Finanzierungsleasing.

Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf

Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl

wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen

realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen

sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und

Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen

Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den

Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.:

Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs-

und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde

Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der

Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch

WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Wacker Chemie AG

Presse und Information

Christof Bachmair

Tel. +49 89 6279-1830

christof.bachmair@wacker.com

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17.03.2016 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: Wacker Chemie AG

Hanns-Seidel-Platz 4

81737 München

Deutschland

Telefon: 0049-89-6279-1633

Fax: 0049-89-6279-2933

E-Mail: investor.relations@wacker.com

Internet: www.wacker.com

ISIN: DE000WCH8881

WKN: WCH888

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);

Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover,

München, Stuttgart; Terminbörse EUREX

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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446135 17.03.2016

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