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AUTOMOBIL

Daimler-Aktie: Autobauer will trotz E-Klasse-Start operative Marge halten

WKN: 710000 ISIN: DE0007100000 Daimler AG
60,73 EUR
-0,07 EUR -0,12 %
29.07.2016 - 17:58
18.03.2016 07:34:00

Bei Mercedes-Benz steht die jüngste Modelloffensive vor dem Höhepunkt. Am 9. April rollt die neue E-Klasse Limousine auf die Straße. Sie kann App-gesteuert einparken, findet auf der Autobahn ohne Eingriff des Fahrers ihren Weg - und schicker ist sie auch noch. Die Erwartungen sind entsprechend hoch - die Renditeziele auch, machte Daimler-Vorstand Ola Källenius gegenüber BÖRSE ONLINE deutlich. Von Thomas Schmidtutz

Der Stuttgarter Daimler-Konzern macht trotz des Anlaufs der neuen E-Klasse keine Abstriche an seiner Margenvorgabe für Mercedes-Benz. "Eine operative Marge von zehn Prozent ist und bleibt unsere Zielgröße. Das ist unser Maßstab", sagte Daimler-Vorstand Ola Källenius gegenüber BÖRSE ONLINE. Geprägt durch den Anlauf der neuen E-Klasse werde das zweite Halbjahr dabei "sicherlich stärker ausfallen als das erste Halbjahr", sagte Källenius.

Ungeachtet der laufenden Modelloffensive und der nötigen Investitionen in die Werke und der Kosten durch die Markteinführungen müsse es das Ziel sein, "grundsätzlich eine operative Marge von zehn Prozent zu erreichen und gleichzeitig das Geld für die nötigen Investitionen zu erwirtschaften", erklärte der Daimler-Manager.

Üblicherweise kostet der Werksanlauf einer komplett neuen Baureihe nach Branchenschätzungen rund 400 bis 500 Millionen Euro. Bei wichtigen Baureihen wie der E-Klasse, die in mehreren Werken gefertigt werden, auch deutlich mehr. Hinzu kommen weitere Kosten für die Markteinführung, etwa für Print- und TV-Werbung.

Wichtigster Umsatz- und Ergebnisträger des Konzerns



Die neue E-Klasse Limousine rollt ab dem 9. April zu Händlern und Kunden, zunächst in Europa, im Sommer folgt die Auslieferung in den USA und im Herbst der Start in China. Die Baureihe gilt als wichtigster Umsatz- und Ergebnisträger des Konzerns.

Nach Schätzungen von Prof. Ferdinand Dudenhöffer vom Bochumer Center Automotive Research (CAR) hat Mercedes-Benz alleine zwischen 2013 und 2015 weltweit pro Jahr im Schnitt rund 325.000 Einheiten der E-Klasse verkauft. Damit lagen die Stuttgarter laut CAR hinter der 5er-Serie von BMW mit rund 360.000 Fahrzeugen pro Jahr, aber klar vor dem A6 von Audi mit 300.000 Einheiten.

"Ziel Segmentführerschaft"



Mit dem Start der 10. Generation der E-Klasse will Daimler nun auch den Erzrivalen aus München überholen. "Die Segmentführerschaft muss das Ziel über den gesamten Lebenszyklus der E-Klasse sein", sagte Källenius BÖRSE ONLINE. Um die Absatzchancen im größten Automobil-Markt der Welt weiter zu erhöhen, hat der Konzern die neue E-Klasse noch stärker an die Bedürfnisse der betuchten Kundschaft in China angepasst. So habe man etwa "den Fonds noch mal deutlich aufgewertet". Dazu wird es die E-Klasse erneut in einer Lang-Version für den chinesischen Markt geben. Aber auch in Europa sehe man "sehr gute Chancen für die neue E-Klasse, gerade als Business Limousine", sagte Källenius.

Der 46 Jahre alte Manager verantwortet im Daimler-Vorstand den Vertrieb von Mercedes-Benz Car und soll Anfang 2017 das Entwicklungsressort bei Daimler übernehmen. Spätestens seit der Ankündigung von Källenius’ Wechsel an die Spitze der Entwicklungsabteilung vor Monatsfrist gilt der Schwede vielen als Kronprinz von Konzern-Chef Dieter Zetsche.

Källenius weist Kritik von Audi-Chef Rupert Stadler zurück



Gegenüber dem Anlegermagazin wies Källenius jüngste Angriffe von Audi-Chef Rupert Stadler scharf zurück. Stadler hatte Mercedes in einem Interview mit dem Handelsblatt unlängst indirekt vorgeworfen, die Rabatte hochgefahren zu haben, um Marktanteile zu gewinnen. Er müsse "hier entschieden widersprechen", sagte Källenius. Man habe eine sehr klare Preispolitik bei Mercedes-Benz: Wir bieten mehr, dafür verlangen wir aber auch etwas mehr." Es sei deshalb klares Ziel, "in allen Märkten ein Preis-Premium" durchzusetzen. "Preispolitik und Markenpflege stehen bei uns an erster Stelle - vor dem Absatz", sagte er.

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Bildquelle: Lucy Nicholson/Reuters

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