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BO-TITELGESCHICHTE

Daimler-Aktie, Heidelberger Druck und Co im Sonderangebot: Die deutschen KGV-Wunder

WKN: ENAG99 ISIN: DE000ENAG999 E.ON SE
9,64 EUR
0,08 EUR 0,81 %
27.07.2016 - 07:29
08.01.2016 07:11:00

Gut und billig - so wollen nicht nur Hausfrauen, sondern auch Börsianer einkaufen. Ein probates Mittel, entsprechende Aktien zu finden, ist das KGV. BÖRSE ONLINE erläutert, worauf es beim Einsatz der Kennziffer ankommt. Und präsentiert zehn echte KGV-Schnäppchen. Von Christian Scheid



Willkommen zurück! Nachdem sich der DAX eine Auszeit von mehreren Monaten gegönnt hatte, in der es um satte 3000 Punkte nach unten ging, scheint der deutsche Leitindex da anzuknüpfen, wo er im April aufgehört hatte: Die Börsianer sind wieder im Aktienfieber. Allein im Oktober machte der DAX fast 1200 Punkte gut. Das entspricht einem Anstieg von 12,3 Prozent. Einige Marktbeobachter sehen die Aktienmärkte bereits im Jahresendrally-Modus.

Aus historischer Sicht passen Theorie und Praxis zusammen. Denn die Kursentwicklung des deutschen Aktienindex verläuft meist nach einem festen Muster: Auf den Ausverkauf im September folgt eine volatile Phase im Oktober, ehe der Index bis zum Jahresende kräftig aufdreht. Der Großteil der Kursgewinne fällt demnach im vierten Quartal an. Die Chancen, dass sich der im April 2009 gestartete Kursaufschwung fortsetzt, stehen also gut. Insgesamt dauert der Bullenmarkt nun schon mehr als 79 Monate  - eine längere Hausse gab es in der Geschichte des DAX noch nie.

Notenbanken treiben die Kurse weiter



Auslöser für die jüngste Rally waren einmal mehr die Notenbanken. In ihrem Versuch, die Schwäche der Weltwirtschaft zu überwinden, haben die wichtigsten Währungshüter rund um den Globus eine neue Runde an geldpolitischen Lockerungen eingeläutet. Los ging’s am 17. September, als die US-Notenbank Fed die von den meisten Börsianern erwartete Zinserhöhung erneut aufschob. Am 22. Oktober legte EZB-Chef Mario Draghi nach. Er signalisierte die Bereitschaft, das im März begonnene Programm zum Kauf von Staatsanleihen (QE) notfalls auszuweiten oder zeitlich zu strecken. Auch die chinesische und die japanische Notenbank geben Vollgas. Ob die Fed es sich angesichts der gewaltigen "Konkurrenz" leisten kann, im Dezember die Zinsen anzuheben, ist höchst fraglich. Geld bleibt also billig, die Zinsen unten -und der Anlagenotstand groß.

Zudem sind mittlerweile die Notenbanken selbst zu den größten Akteuren auf den globalen Aktienmärkten geworden. Laut einer Studie des Forschungsinstituts Official Monetary and Financial Institutions Forum (OMFIF), die bereits im Jahr 2014 veröffentlicht wurde, sind die weltweit rund 400 Zentralbanken sowie Staats- und Pensionsfonds in 162 Ländern an den Aktien- und Rohstoffmärkten mit insgesamt 29,1 Billionen Dollar engagiert. Allein 13,2 Billionen entfallen auf die Notenbanken. Der Betrag dürfte seit Erscheinen der Studie kaum kleiner geworden sein. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass diese gewaltigen Liquiditätsflüsse "potenziell zu überhitzten Preisentwicklungen in Aktien" beitragen können.

In der Tat sind in Teilbereichen der Finanzmärkte gewisse Tendenzen zu Spekulationsblasen nicht von der Hand zu weisen. Eine davon ist bereits geplatzt: Mitte des Jahres stürzten am chinesischen Aktienmarkt die Kurse in den Keller. Manche Experten sehen im Reich der Mitte ähnliche Tendenzen am Immobilienmarkt. Auch in deutschen Großstädten erreichen die Preise für Häuser und Wohnungen inzwischen schwindelerregende Höhen.

Auf Seite 2: Vereinzelte Bewertungsexzesse



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Bildquelle: Pavlen/Istockphoto

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