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Dax startet nach Schwächeanfall durch

Frankfurt (Reuters) - Nach der jüngsten Talfahrt an den europäischen Aktienmärkten haben die Anleger zum Wochenschluss neuen Mut gefasst.

Der Dax kletterte um bis zu 2,6 Prozent auf 9742 Zähler - am Donnerstag war der deutsche Leitindex um 2,3 Prozent eingebrochen. Die neue Flut billigen EZB-Geldes hatte die Investoren nicht begeistern können. Inzwischen zögerten die Anleger jedoch, den Ausverkauf an den Aktienmärkten weiter voranzutreiben, sagte Markus Huber vom Brokerhaus City of London Markets. "Es gibt zwar keine Garantie, dass die EZB-Maßnahmen Wirkung zeigen - allerdings dauert es einige Monate, bis die möglichen Effekte auf das Wachstum oder die Inflation überhaupt ablesbar sind."

Um die Kreditvergabe anzukurbeln und eine gefährliche Abwärtsspirale bei den Preisen zu vermeiden, hatte die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag erstmals überhaupt den Schlüsselsatz für die Geldversorgung des Bankensystems auf null Prozent gesetzt. Die Währungshüter weiteten zudem das Anleihen-Kaufprogramm deutlich aus. Die EZB habe alles gegeben und trotzdem enttäuscht, konstatierten die Analysten der Metzler Bank. Die Experten der Essener National Bank ergänzten: Den Marktteilnehmern sei bewusst geworden, "dass es das für einen längeren Zeitraum mit Lockerungsmaßnahmen gewesen sein wird".

Der Euro hielt sich daher auch einen Tag nach der EZB-Sitzung deutlich über der Marke von 1,11 Dollar. Die Analysten der Commerzbank erwarten für die kommenden Monate Kurse um 1,12 Dollar. Auch am Rentenmarkt stabilisierten sich die Kurse nach der jüngsten Berg- und Talfahrt wieder: Zehnjährige deutsche Titel rentierten mit 0,282 Prozent in Reichweite ihre Vortagesschlusses.

BANKWERTE NACH EZB-ENTSCHEID GEFRAGT

Unter den Einzeltiteln waren europaweit vor allem Bankenwerte gefragt. Der Branchenindex für die Euro-Zone kletterte um mehr als fünf Prozent in die Höhe. Im Dax standen die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank mit einem Plus von 6,6 Prozent und 5,6 Prozent an der Spitze. Nach den jüngsten EZB-Beschlüssen winken den Finanzinstituten besonders günstige längerfristige Kreditlinien durch die Notenbank. Diese sind allerdings daran geknüpft, dass die Banken das billige Geld in Form von Krediten an die Wirtschaft weiterreichen.

YUAN-AUFWERTUNG SCHIEBT ÖLPREIS AN

Nach oben ging es auch für den Ölpreis: In der Hoffnung auf eine wieder anziehende Nachfrage aus China haben Anleger am Freitag bei dem schwarzen Gold zugegriffen. Die richtungsweisende Öl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um bis zu 2,1 Prozent auf 40,90 Dollar je Barrel. Genährt wurden diese Spekulationen von der Aufwertung der chinesischen Währung, die Rohöl für Käufer aus der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft günstiger macht. Ein Dollar fiel auf 6,4866 Yuan und war damit so billig wie noch nie in diesem Jahr. Außerdem kehrten immer mehr institutionelle Anleger in den Ölmarkt zurück, sagte Rohstoff-Händler Pete Donovan vom Brokerhaus Liquidity Energy. "Die Fonds sind wieder optimistisch und der Markt scheint entschlossen, den Preis bei etwa 40 Dollar zu halten." Zeitweise hatte sich Brent seit Jahresanfang um gut 27 Prozent verbilligt.

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